Rockpopjazz Abschiedsgig von Ronnie Taheny

Die quirlige Australierin Ronnie Taheny tritt im Hirsch in Glems auf
Die quirlige Australierin Ronnie Taheny tritt im Hirsch in Glems auf © Foto: Privat
Von Reiner Frenz 26.05.2017

Freitag, 26. Mai

John K Samson (bekannt als Frontmann der Indie-Rock-Legende The Weakerthans) hat sein zweites Soloalbum „Winter Wheat“ veröffentlicht, das er im Rahmen einer Tournee ab 20.30 Uhr im Reutlinger franz. K präsentiert. Instrumental unterstützt wird er dabei von Jason Taut am Schlagzeug und dem Bassisten Greg Smith. Somit sind erstmal seit der Auflösung der Weakerthans einige Bandmitglieder wieder zusammen zu sehen.

Ab 21 Uhr gibt’s in der Reutlinger Kaiserhalle Coverrock mit X-Pack.

Der King of Rap ist zurück. Kool Savas stellt im LKA/Longhorn in Stuttgart sein neues Album „Essahdamus“ vor. Beginn: 19.45 Uhr.

Eigentlich hätte er sich auf den vielen Erfolgen ausruhen können. Stattdessen treiben Laith Al-Deen tausend Dinge um, die er konsequenter denn je ausspricht. Dabei beweist der sympathische Pop-Sänger seine Nähe zum Publikum: Inspiriert durch hunderte persönliche Geschichten, die er über Soziale Medien sammelte, sind bewegende Lieder voller Tatendrang und ungeahnter Ruhe entstanden. Ab 20 Uhr tritt er im Ulmer Zelt auf.

Samstag, 27. Mai

Ronnie Taheny sagt, dass sie letztmals auf Europatournee ist. Allerletzter Gig dabei ist ab 20.30 Uhr im Hirsch in Glems, wo der australische Wirbelwind, der optisch eine Mischung aus Patty Smith und Pippi Langstrumpf ist, noch einmal kräftig auf den Putz hauen wird.

Vetinaris Groove wurde 2015 gegründet, besteht aber aus Musikern, die schon jahrzehntelang die Bühnen der Region begeistern und bringt in Quartettbesetzung groovige Songs aus den Bereichen Soul, Blues & Rock auf die Bühne. Die Musik wird in eigener Weise interpretiert und mit einer guten Prise Improvisation angereichert, was die Truppe von den vielen reinen Coverbands abhebt, die sich sklavisch ans Original halten. Beginn im Reutlinger Jazzclub in der Mitte ist um 20.30 Uhr.

Der in Hamilton, Neuseeland geborene Mathew James White ist als klassischer Singer-Songwriter anzusehen, dessen Lieder einen bereits nach dem ersten Hören nicht mehr loslassen wollen. Dass seine Songs für ein großes Publikum bestimmt sind, bewies der Musiker bereits im Alter von 18 Jahren, als er nach Sydney, Australien übersiedelte. Dort erreichte er den Status eines „Local Heroes“, bevor es den Liedermacher nach London, England zog. Innerhalb seines sechsjährigen Aufenthalts arbeitete er mit vielen namenhaften Songwritern und Produzenten zusammen. Konzertbeginn im Nix in Blaubeuren ist um 20 Uhr.

Sonntag, 28. Mai

Das junge amerikanisch-schwedisch-französische Quartett Blues Pills kreiert eine sehr eigene, intensive und außergewöhnliche Rock’n’Roll Atmosphäre, die gleichzeitig von einer faszinierenden Mainstream-Aura umgeben ist, die hell erstrahlt, die einen direkt mit und zurück zu den Ahnen der Blues Pills nimmt: Aretha Franklin, The Original Fleetwood Mac, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Janis Joplin und Cream. Beginn im Ulmer Roxy ist um 20 Uhr.

Montag, 29. Mai

Mit ihren explosiven Liveshows haben sich Wille and the Bandits innerhalb Europas eine loyale Fanbase erspielt. Dabei überzeugen sie vor allem durch ihre Vielseitigkeit: ob auf der Straße oder in ausverkauften Clubs, die Band hat die Songs und das musikalische Können, um jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen und die Zuhörer mit der Lust auf Mehr zur Rückkehr zu bewegen. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20.30 Uhr.

Mittwoch, 31. Mai

Was Takeifa ab 20 Uhr auf die Bühne im Ulmer Zelt bringt, ist mehr als nur moderne afrikanische Musik, gepaart mit westlichen Einflüssen. Getragen von einer riesigen Energie vermischen die fünf Geschwister von Takeifa aus dem Senegal stilistische Vielfalt mit sozialen Ansprüchen und dem gesellschaftlichen Auftrag einer kulturellen Revolution.

Donnerstag, 1. Juni

SBO ist die heißeste Fusion-Band, die derzeit im deutschsprachigen Raum zu finden ist. Die 9-köpfige Truppe setzt dem so angesagten leisen Jazz-Trio-Sound einen absolut unzeitgeistigen, aber fulminanten und energiegeladenen Mix aus Funk, Latin und Jazz entgegen. Um 20.30 Uhr legen sie im Reutlinger franz. K los.

Mittelalterliche Instrumente schweben über archaischen Klanglandschaften, japanische Taiko Trommeln und elektronische Rhythmen treffen auf alte Zaubersprüche. Als wichtiger Teil der internationalen Mittelalterszene entführt Faun sein Publikum ab 20 Uhr im Ulmer Zelt auf eine musikalische Reise in eine vergangene Welt.