Die Untersuchung der Kanäle im Gemeindegebiet  hatte der Hohensteiner „Unterwelt“ zwar eine gute Note beschert, nichtsdestotrotz stehen dringende Sanierungsmaßnahmen an. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf 1,55 Millionen Euro, wie Kämmerin Beate Beck am Dienstagabend im Gemeinderat ausführte. Die Kosten werden auf einzelne Sanierungsabschnitte und auf die Dauer von zehn Jahren umgelegt, womit für das kommende Jahr 150 000 Euro anfallen. Dies will bezahlt sein, muss beim Schmutz- und Niederschlagswasser die Gebühr doch kostendeckend sein. Beim Abwasser rechnet die Gemeinde für 2018 mit einer Menge von 149 000 Kubikmetern (148 000 im Vorjahr) beim Niederschlagswasser mit 351 000 Kubikmetern (350 000 im Vorjahr). Die neue Gebührenkalkulation sieht nun beim Schmutzwasser eine Steigerung von 2,57 Euro pro Kubikmeter auf 3 Euro vor, beim Abwasser erhöht sich der Betrag von 40 Cent pro Kubikmeter auf 45 Cent. Georg Steiner fasste es wie folgt zusammen: „Die Sanierungen sind aber auch Investitionen in die Zukunft“, woraufhin das Gremium zustimmte.