Hohenstein "Sehr gute Jahresrechnung"

Hohenstein / REINER FRENZ 04.10.2013
Ein "sehr guter Jahresabschluss" 2012 (Bürgermeister Jochen Zeller) wurde am Dienstagabend dem Hohensteiner Gemeinderat vorgelegt.

Gemeindekämmerin Beate Beck präsentierte dem Gremium positive Zahlen, als sie das Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr 2012 vortrug. Der Haushalt hatte demnach vergangenes Jahr ein Volumen von 8,46 Millionen Euro, was ein Plus von 300 000 Euro bedeutete. Dieses fiel ausschließlich im Verwaltungshaushalt an, der ein Volumen von 7,05 Millionen Euro erreichte (plus 377 000 Euro), während der Vermögenshaushalt mit 1,11 Millionen Euro um rund 78 000 Euro niedriger ausfiel als geplant. Die Zuführungsrate vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt belief sich auf 515 000 Euro und war damit um 260 000 Euro höher als anvisiert.

Zwei Posten, die mit am gravierendsten für die positive Entwicklung waren, waren der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, der um knapp 86 000 Euro höher ausfiel als erwartet sowie die Schlüsselzuweisungen, bei denen ein Plus von 51 000 Euro registriert wurde. Dagegen sprudelten die Gewerbesteuereinnahmen nicht wie erwartet. Statt 500 000 Euro nahm die Gemeinde 485 000 Euro ein.

Unter dem Strich wurden 153 000 Euro den Rücklagen zugeführt. Geplant war eine Entnahme von knapp 235 000 Euro. Beate Beck listete auch die Entwicklung bei den Kostendeckungsgraden kommunaler Einrichtungen auf. Positiv war diese im Abwasserbereich, wo der Deckungsgrad von 88,6 auf 96,3 Prozent stieg. In den meisten anderen Bereichen gab es wenig Veränderung, so bei den Kindergärten (33,1 nach 33,2 Prozent), den Friedhöfen (48,7 nach 48,3 Prozent) und der Schule (38,1 nach 40,1 Prozent).

Bürgermeister Jochen Zeller sprach von einem sehr guten Jahresabschluss, bei dem auch die geringere Gewerbesteuer verkraftet werden konnte. Man habe eine hohe Zuführungsrate erwirtschaften können: "Wir kennen auch andere Jahre". Das Zahlenwerk stelle eine Bestätigung dafür dar, "dass wir richtig gearbeitet haben". Man könne optimistisch an die Aufgaben herangehen, die sich stellen. Willi Baier nannte die Jahresrechnung "rundum erfreulich". "Wir haben sehr gut gewirtschaftet", meinte er.