Marbach "Lebendige Bilder" künftig zweimal

Pfarrersehefrau Ursula Bogner-Kühnle (Zweite von rechts) mit einigen Mitwirkenden der Weihnachtsgeschichte. Foto: Joachim Lenk
Pfarrersehefrau Ursula Bogner-Kühnle (Zweite von rechts) mit einigen Mitwirkenden der Weihnachtsgeschichte. Foto: Joachim Lenk
JOACHIM LENK 18.01.2012
Die "Lebendigen Bilder zur Weihnacht" im Dezember waren so ein großer Erfolg, dass sich die Organisatoren dazu entschlossen haben, dieses Jahr zwei Gottesdienste zu veranstalten.

"Lebendige Bilder zur Weihnacht" heißt die Veranstaltung, die die Dapfener Pfarrersehefrau Ursula Bogner-Kühnle und Flötist Hans-Jürgen Hufeisen vergangenes und vorletztes Jahr in Marbach mit großem Erfolg veranstaltet haben. Jedes Mal waren die rund 900 Eintrittskarten für die große Reithalle im Haupt- und Landgestüt innerhalb weniger Tage vergriffen. Musste man 2010 noch die Werbetrommel rühren, reichte 2011 die Mundpropaganda aus, um alle Tickets an den Mann und an die Frau zu bringen. "Wir hätten vor vier Wochen die Halle zwei- oder dreimal füllen können", sagt Bogner-Kühnle.

Alle, die den Gottesdienst mitgefeiert haben, waren begeistert. Kein Wunder. Rund 250 Mitwirkende sowie zahlreiche Schafe, Esel und edle Rassepferde trugen dazu bei, dass die Veranstaltung zu einem großen Erfolg wurde. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die szenische Darstellung der Geburt Jesu. Mit dabei sind unter anderen Pater Anselm Grün, die Lautertalmusikanten, der Posaunenchor Gomadingen, Kinder und Jugendliche aus der Sternbergschule und den örtlichen Kindergärten sowie die Tanzschule Wax. Nicht zu vergessen ist der 60-stimmige Projektchor "Lauter Stimmen".

Wegen des großen Erfolges haben sich alle Beteiligen dazu entschlossen, dieses Jahr gleich zweimal die "Lebendigen Bilder zu Weihnacht" aufzuführen. Und zwar am Sonntag, 16. Dezember, um 14 Uhr und 17.30 Uhr. An den Eintrittspreisen von 14 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder soll nicht gerüttelt werden. "Wir wollen mit dem Gottesdienst kein Geld verdienen, sondern nur die Unkosten decken", sagt Bogner-Kühnle.

Das sei nur deshalb so günstig machbar, weil die Hauptpersonen Pater Grün und Flötist Hufeisen auf einen Großteil ihrer sonst üblichen Gage verzichten. Die Musiker, die Feuerwehr, die Chöre und die anderen Mitwirkenden erhalten "einen Anerkennungsbetrag" für die Vereins- beziehungsweise Klassenkasse. Der professionelle Lichtmischer arbeite auf Spendenbasis. Die Reithalle werde vom Gestüt "zum Selbstkostenpreis" zur Verfügung gestellt, sagt Bogner-Kühnle, die die Veranstaltung ehrenamtlich organisiert.

Auch werde aus den Einnahmen das Catering bezahlt. "Der Segen, der auf dieser Veranstaltung liegt, tut allen Beteiligten gut. Durch das Miteinander ist der Erfolg dieses Gottesdienstes so groß", freut sich die Veranstalterin.