Riedlingen „Klasse Mitarbeiter“ führen zum Neubau

Der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid, Hochschulrektor Professor Dr. Ottmar Schneck, Axel Henle von der Investorengruppe und Riedlingens Bürgermeister Marcus Schafft  (von links) bei dem Richtfest vor digitalisierten Ansichten des SRH-Neubaus.
Der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid, Hochschulrektor Professor Dr. Ottmar Schneck, Axel Henle von der Investorengruppe und Riedlingens Bürgermeister Marcus Schafft  (von links) bei dem Richtfest vor digitalisierten Ansichten des SRH-Neubaus. © Foto: Waltraud Wolf
Riedlingen / Waltraud Wolf 14.06.2018

Zielgenau zerbarsten die Gläser nach dem Richtspruch von Bauunternehmer Christoph Fritschle, der zusammen mit seinem Polier Gerhard Moll und Maurerlehring Tatjana Moll aufs Gerüst gestiegen war, um mit Handwerkern, Investoren, Politik- und Hochschul-Prominenz, Nachbarn und vor allem den künftigen Nutzern der Bildungseinrichtung Richtfest am Neubau der SRH-FernHochschule in Riedlingen zu feiern.

Ihr Rektor Professor Ottmar Schneck konnte auch Dieter Giehmann, den „Urvater“ der Hochschule in Riedlingen begrüßen. Gerne wäre man in den barocken Gebäuden in der Altstadt geblieben, betonte Schneck erneut, doch erschwere die Unterbringung an inzwischen sechs Standorten die Kommunikation. Die Standort-Entscheidung für Riedlingen begründete er mit den „klasse Mitarbeitern“ und lud die Bevölkerung ein, den Saal zu nutzen, der auch für die Öffentlichkeit entsteht und zum „Tag der offenen Tür“ in einem Jahr.

Axel Henle, Sprecher der Investorengruppe „Riedlinger Campus GmbH & Co KG“, ließ die teilweise schwierige Entstehungsgeschichte bis zum Spatenstich im Oktober 2017 Revue passieren. Er erklärte, der gemeinsame Wille und die damit verbundene Leidenschaft hätten zum Ziel geführt. Der Rohbau zeige, dass etwas im Entstehen sei.  „Was wir erreicht haben, ist eine Win-Win-Situation“, unterstrich er und wies auf die Bildungsinfrastruktur und die Arbeitsplätze hin, die damit verbunden sind. „Das Ergebnis sehen wir im Mai 2019“, signalisierte er den Zeitpunkt des Bezugs. Der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid zeigte sich „total begeistert“, beeindruckt  und stolz vom Geschaffenen. Welche Bedeutung Riedlingen als zweiter Hochschulstandort  innerhalb des Landkreises Biberach einnimmt, machte er in der Bewilligung eines Investitionszuschusses von 500 000 Euro durch den Kreistag fest.  Schmid verhehlte aber auch die Sorge des Landkreises nicht, was mit den frei werdenden Räumlichkeiten im Wegscheiderhaus geschieht, zeigte sich aber froh über die Nachnutzung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Riedlingen, der Industrie- und Handelskammer Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Stadtkreis Ulm soll darin ein Digitalisierungszentrum insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen zusammen mit der SRH eingerichtet werden, Digital-Hub genannt.

Auch Bürgermeister Marcus Schafft erinnerte an den „komplexen Prozess“ bis zur Entscheidung für den SRH-Neubau an der Kirchstraße und lobte die Beteiligten, es „super hinbekommen“ zu haben.

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