Hohenstein „In Hohenstein leben Sie sicher“

Hohenstein / rene 26.07.2018

In Hohenstein ist die Welt noch weitgehend in Ordnung. Das zumindest geht aus dem Kriminalitätsbericht 2017 hervor, den am Dienstagabend Stefan Huber, der Leiter des Polizeireviers Pfullingen, und Roland Traub vom Polizeiposten Alb aus Engstingen im Gemeinderat vorstellten. Insgesamt wurden in Hohenstein im vergangenen Jahr 62 Straftaten registriert, 27 weniger als im Vorjahr. Am häufigsten waren Körperverletzungen und andere Rohheitsdelikte mit 15 Fällen (2016: 21). Zwölf einfache und sechs schwere Diebstähle gab es, darunter zwei Fahrraddiebstähle und zwei Wohnungseinbrüche. Acht Betrugsfälle landeten in den Akten, im Jahr zuvor waren es  39 gewesen, davon 33 Fälle eines Einzeltäters. Sechs Mal wurden Beleidigungen registriert, vier Mal Sachbeschädigungen.

42 der 62 Straftaten konnten im vergangenen Jahr auch aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 67,7 Prozent entspricht. Es wurden 45 Tatverdächtige ermittelt, sieben waren Ausländer, vier Asylbewerber. Zehn der Straftäter waren jünger als 21 Jahre.

In der Fallverteilung im Landkreis Reutlingen liegt Hohenstein an viertletzter Stelle. Die Häufigkeitszahl von Straftaten betrug 2017 1675. Das bedeutet: Hätte Hohenstein 100 000 Einwohner, dann wären 1675 registriert worden. Nur Grabenstetten, Mehrstetten und Römerstein lagen vor Hohenstein. Kein Wunder, dass Stefan Huber konstatieren konnte: „In Hohenstein leben Sie sicher“. Die Frage von Markus Tress, wie es mit der vakanten Leiterstelle in Engstingen weitergehe, beantwortete Huber, dass diese ab nächstem Jahr wieder regulär besetzt werde.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel