Bad Urach Zwei Ranger für das Biosphärengebiet

Steffen Schretzmann (links) und Daniel Daniel Schlemonat sind die ersten Ranger, die das Biosphärengebiet Schwäbische Alb angestellt hat.
Steffen Schretzmann (links) und Daniel Daniel Schlemonat sind die ersten Ranger, die das Biosphärengebiet Schwäbische Alb angestellt hat. © Foto: Alexander Thomys
Bad Urach / Von Alexander Thomys 05.10.2018

Wer am Donnerstagnachmittag zum Gütersteiner Wasserfall wanderte, und das waren an diesem schönen Altweibersommertag erstaunlich viele Besucher, der konnte vor Ort durchaus überrascht sein. Nicht nur vom sehenswerten Wasserfall, der trotz der Trockenheit der vergangenen Monate munter vor sich hin plätschert, sondern vor allem von den beiden neuen Rangern des Biosphärengebietes Schwäbische Alb, die auf einer Bank Platz genommen hatten. Mit dabei: Ein Holztisch und zwei Klappstühle samt Polstern, die sie den Besuchern anboten.

„Am Anfang waren die Wanderer eher zurückhalten“, schildert Steffen Schretzmann die erste Reaktion. „Sobald sich dann die ersten Besucher zu uns gesetzt haben, kamen viele Gespräche zu Stande. Manchmal kamen ganze Menschentrauben gleichzeitig zu uns.“ Schretzmann ist einer der beiden neuen Ranger, die künftig im Biosphärengebiet Schwäbische Alb Präsenz zeigen sollen. Als Hilfspolizisten, so betonte es Regierungspräsident Klaus Tappeser, sollen die Ranger nicht fungieren. Mitunter könnten die Ranger zwar „freundlich, aber bestimmt“, so Tappeser, die Regeln im Biosphärengebiet erklären. Vordringliche Aufgabe von Schretzmann und seinem Kollegen Daniel Schlemonat seien, den Besuchern die Hintergründe und Ideen des Schutzgebietes zu erläutern.

Mehr zu den beiden Rangern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb lesen Sie in unseren Printausgaben, dem Metzinger-Uracher Volksblatt, den Reutlinger Nachrichten und dem Münsinger Alb Bote am Samstag, den 6. Oktober.

Vorgestellt: Die beiden neuen Ranger

Steffen Schretzmann lebt in Pfullingen und hat Fortwirtschaft studiert. Anschließend war Schretzmann als Umweltpädagoge tätig und koordinierte zehn Jahre lang das Angebot des Biosphärenmobils. Schretzmann war als Alb-Guide tätig, führte Gruppen über den ehemaligen Truppenübungsplatz und war Biosphärenbotschafter. Über sich sagt er: „Ich habe den ganzen Gang des Biosphärengebietes miterlebt. Ich fühle mich hier zu Hause.“

Daniel Schlemonat lebt in Nehren, baut derzeit mit seiner Frau aber in der Albgemeinde Bernloch. Der neue Alb-Ranger ist gelernter Forstwirtschaftsmeister und war bisher als Vorarbeiter bei einer Kommune beschäftigt. ath

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