Seit 7. Oktober saniert das Regierungspräsidium Tübingen die Hangrutschung an der L 249 Sirchinger Steige bei Bad Urach im Bereich der Einmündung der Hanner Steige. Zur Beseitigung der Hangrutschung wurde auf einer Länge von rund 20 Meter eine Spritzbetonsicherung der talseitigen Böschung in Kombination mit einer Bodenvernagelung angebracht.

Wie das Regierungspräsidium mitteilt, beginnt nun ab kommenden Montag, 11. November, die Instandsetzung des Fahrbahnbelags der L 249 unterhalb des Anschlusses der Hanner Steige (K 6708). Die Sanierung des Fahrbahnbelags in diesem rund 30 Meter langen Teilabschnitt sei zur Erhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Der Fahrbahnbelag weise dort massive Risse, Setzungen, Spurrinnen und Verdrückungen auf.

Freie Fahrt auf der Steige?

Die Arbeiten sind unter der Einrichtung einer halbseitigen Sperrung vorgesehen. Die Verkehrsregelung erfolgt wie bisher mit einer Ampel. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, kann die halbseitige Sperrung der Fahrtrichtung Bad Urach beziehungsweise der Fahrtrichtung St. Johann am 29. November komplett aufgehoben werden, wie die Behörde weiter mitteilt.

Aufgrund der sehr hohen Auftragslage der Bauunternehmen sei es trotz intensiver Suche nicht möglich gewesen, die Belagsarbeiten parallel zu den Hangsicherungsarbeiten durchzuführen. Trotz hoher Auslastung der Asphaltkolonnen habe man nun kurzfristig eine Straßenbaufirma gefunden, die die Ausführung der Arbeiten noch vor den Wintermonaten durchführt, wie es aus Tübingen heißt.

Die Kosten belaufen sich für die Hangsicherungsmaßnahmen auf rund 115 000 Euro und für die Fahrbahnsanierung auf rund 30 000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit den Arbeiten entstehenden Verkehrsbehinderungen.

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