Nachdem das Feuerwerk zum Jahreswechsel in Römerstein keine ungewollten Brände mit sich gebrach hatte, kam es schon am frühen Abend des Neujahrstages dennoch zum ersten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Römerstein im Jahr 2019.  Gegen 18.15 Uhr gingen bei der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen die ersten Notrufe ein: Gemeldet wurde ein Kellerbrand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Strohweiler. Um den Kellerbrand, der im Heizraum ausgebrochen war, zu löschen und gegebenenfalls noch im Gebäude befindliche Personen zu retten, wurden alle drei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Römerstein sowie das DRK alarmiert. Zur Überlandhilfe rückte zudem die Freiwillige Feuerwehr Bad Urach mit ihrer Drehleiter nach Strohweiler aus – auch für die Uracher Feuerwehrleute war dies der erste Einsatz im neuen Jahr.

Mehrere Trupps im Innenangriff

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da sich keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Dennoch musste durch den Rettungsdienst eine 51-jährige Frau mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Römerstein, die mit mehreren Trupps unter Atemschutz im sogenannten Innenangriff im Kellergeschoss im Einsatz war, konnte das Feuer schnell lokalisiert und abgelöscht werden. Der dichte Qualm und die daraus resultierende Nullsicht erschwerte den Feuerwehrleuten die Arbeit im Innenangriff zusätzlich – dennoch lief der Einsatz insgesamt reibungslos. Nachdem die Löscharbeiten beendet worden waren, wurde das Gebäude belüftet, um die Rauchgase aus den Räumlichkeiten zu entfernen.

Zahlreiche Rettungskräfte

Die Freiwillige Feuerwehr Römerstein war mit drei Löschgruppenfahrzeugen und zwei Mannschaftstransportwagen vor Ort. Die 23 Feuerwehrleute waren rund zwei Stunden lang im Einsatz. Der durch den Brand und die damit verbundene, starke Rauchentwicklung entstandene Sachschaden dürfte sich nach Polizeiangaben ersten Schätzungen zufolge auf etwa 100 000 Euro belaufen.

Die polizeilichen, kriminaltechnischen Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an.

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Feuerwehrleute aus allen Römersteiner Ortsteilen waren in Strohweiler im Einsatz. Hinzu kamen Kräfte der Feuerwehr Urach, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei.