Neckartenzlingen / Peter Swoboda Die Musikschule Vivo beschäftigt 14 Lehrer für knapp 200 Schüler.

Ob Klavier, Schlagzeug oder E-Gitarre,  ob Gesang, Cajón oder akustische Gitarre, wer eines dieser Instrumente in Neckartenzlingen erlernen will, kann dies bei der Vivo-Musikschule von Sebastian Jakic tun. Vor sechs Jahren hat er mit 25 Schülern begonnen, mittlerweile sind es knapp 200. Außerdem gibt es im Angebot musikalische Früherziehung, die er als privater Betreiber einer Musikschule so nicht nennen darf, weshalb er es „Klankinder“ nennt.

Erfolgreich ist auch das Improvisationstheater, das Vivo anbietet. Hier müssen die Kinder nach Musik durch Bewegungen und Mimik eine Geschichte erzählen. „Das“, sagt Sebastian Jakic, „macht den Kindern sehr viel Spaß.“ Dabei holen sie sich jede Menge Selbstvertrauen und lernen kreativ zu sein. Zudem trainieren die Kinder Schlagfertigkeit und Schauspielerei, und sie bekommen eine Wahrnehmungsschulung. „Und all das“, sagt Sebastian Jakic, „ist mit viel Spaß verbunden.“ Jeder kann und jeder sollte Musik machen, sagt der 33-Jährige. Denn es komme nicht etwa auf Präzision an, sondern auf den Spaß, den man dabei hat. Musik machen könne genauso ein Hobby sein wie Sport. Wenn beispielsweise ein 60-Jähriger kommt und Gitarrenunterricht nehmen möchte, weil er Stücke von ACDC spielen können möchte und nach kurzer Zeit den Anfang eines Stückes spielen kann, „dann geht der nachher mit lachendem Gesicht nach Hause“.

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Lehrer kümmern sich in der Neckartenzlinge Musikschule Vivo um knapp 200 Schüler. Es gibt Einzelunterricht, Gruppenunterricht, Recording und diverse Workshops.