Friedhof Zwölf verschiedene Bestattungsarten in Dietenheim

Dietenheim / mis 03.08.2018

Zwölf verschiedene Bestattungsarten wird es künftig auf dem Dietenheimer Friedhof geben. Die Stadt reagiert damit auf die zunehmend individueller werdende Nachfrage vieler Bürger. Gewünscht wird ein größeres Angebot jenseits der klassischen Bestattungsformen. Damit rechtlich alles genau geregelt ist, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung damit beauftragt, die Friedhofssatzung zu überarbeiten. Außerdem bekommt die Firma Allevo den Auftrag, die Friedhofs- und Bestattungsgebühren neu zu kalkulieren. Kämmerer Alfred Stoerk und Bürgermeister Christopher Eh kündigten an, dass die Gebühren, die seit zehn Jahren unverändert waren, dann steigen müssten. „Wie versuchen es aber moderat zu halten“, sagte Eh. Geplant sei eine Kostendeckung von 68 Prozent wie in den vergangenen vier Jahren.

In Einzelfällen könnten neue Bestattungsarten schon zum Herbst angeboten werden. Zur Auswahl stehen dann auch Wahl-Rasengräber, Urnen-Gemeinschafts-Baumgräber, Wahl-Gemeinschafts-Baumgräber für Erdbestattungen, Urnen-Wahl-Familien-Baumgräber und Gräber für Muslime. Es soll für die Baumgräber Namenstafeln in der Form der Blätter geben. Auch Ablageflächen für Blumen oder Ähnliches sind geplant. Beschlossen ist auch ein Feld für Kindergräber und Gräber für Sternenkinder. Bereits seit Frühjahr arbeitet die Verwaltung mit Hochdruck an der Umsetzung der Pläne, die der Gemeinderat bei einer Klausurtagung Ende 2016 besprochen und im November 2017 beschlossen hatte. Viele Arbeiten sind nun bereits abgeschlossen. Die Eingrünung des Friedhofs ist entfernt oder stark reduziert worden. Auch Wege wurden neu gestaltet. Bürgermeister Eh zeigte sich mit den Neuerungen zufrieden: „Es gibt kaum Friedhöfe in unserer Größenordnung, auf denen so viele Bestattungsformen angeboten werden.“

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