Betreuung Zweiter Eingang für St. Maria

Regglisweiler / Johannes Braun 17.05.2018

Bauamtsleiter Christoph Koßbiehl erläuterte dem Dietenheimer Rat die bisherige Vorgehensweise bezüglich der Erweiterungsarbeiten am Kindergarten St. Maria in Regglisweiler. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres sei der Gemeinderat über die Bedarfsentwicklung der örtlichen Kindertagesstätten durch mögliche Anbauten informiert worden. Das Baugesuch für das Kinderhaus St. Maria sei im Dezember 2017 für den Umbau mit Erweiterung verabschiedet worden. Inzwischen sei die Baugenehmigung eingegangen und die Gewerke vergeben. „Dabei wurde immer wieder die Diskussion geführt, ob ein zweiter Zugang für das Kinderhaus erforderlich ist“, sagte Koßbiehl. Seitens der Verwaltung sei dies wegen zusätzlicher Kosten bisher kritisch gesehen worden.

Inzwischen seien aber erneute Gespräche mit dem Fachpersonal vor Ort geführt worden. Das Ergebnis: „Im täglichen Alltag führt der enorm lange Spielflur in Kombination mit den verschiedenen Gruppen zu erheblichen Nachteilen im Betrieb“, erläuterte der Bauamtsleiter. Der Weg von den hinteren Gruppen sei sehr weit, wenn Kinder bei ihrer Abholung wichtige Dinge wie Anziehsachen vergessen hätten. Da die Erzieherinnen dann wegen der Abholung der anderen Kinder nicht mit zurück gehen könnten, bliebe ein Kind schon mal „unterwegs hängen“. Zudem würden Kinder im Krippenbereich durch die Abholsituation der Regelkinder um 12 Uhr gestört. Und nicht zuletzt sei die Platzgröße für zwei weitere Gruppen am jetzigen Eingang sehr eng bemessen.

„Am bisherigen Notausgang kann eine zusätzliche Eingangssituation geschaffen werden, die aber als Nebenein- und -ausgang bewertet werden sollte“, zeigte Koßbiehl eine Lösung auf. Der neu zu bauende Windfang habe eine Größe für einen problemlosen Zugang, aber nicht zum Abstellen von Kinderwägen. Allerdings sollte eine An- und Umkleidemöglichkeit im Spielflur gebaut werden. Die Kosten für diese Maßnahmen bezifferte der Bauamtsleiter auf 32 600 Euro. Aufgrund der guten Ausschreibungsergebnisse für die Gewerke bei den vorangegangenen Planungen zur Erweiterung  seien diese Kosten noch ohne Mehrkosten aus der Kostenberechnung möglich. Die Maßnahme sei baurechtlich unbedenklich und könne in Absprache mit der Baugenehmigungsbehörde im Rahmen einer Tektur durchgeführt werden.

So folgte der Dietenheimer Rat den Ausführungen des Bauamtsleiters einstimmig, so dass nun ein zweiter Zugang als Nebeneingang in die Planungen aufgenommen wird.

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