Amtseinsetzung Zweite Runde für den Teamplayer

Bürgermeister Michael Knoll, hier mit seinem Stellvertreter Georg Aubele, hat die zweite Amtszeit vor sich.
Bürgermeister Michael Knoll, hier mit seinem Stellvertreter Georg Aubele, hat die zweite Amtszeit vor sich. © Foto: Franz Glogger
Schnürpflingen / Franz Glogger 12.04.2018

So etwas erlebt Schnürpflingen nicht alle Tage – 260 Besucher bei einer Gemeinderatssitzung. Kein Wunder, denn am Dienstag ist Bürgermeister Michael Knoll in der Weihungstalhalle für seine zweite Amtszeit vereidigt worden. „Die Liste, was du erreicht hast, kann sich sehen lassen“, lobte sein Stellvertreter Georg Aubele: „Und wir haben noch einiges vor.“ Größtes Projekt in Knolls erster Amtszeit und in diesem Jahr ist der Kindergarten: Vor knapp drei Jahren gebaut, muss die dreigruppige Einrichtung nun erweitert werden.

Lob gab es auch von Landrat Heiner Scheffold. Er versicherte, dass er sich „ganz persönlich“ freue, mit Knoll weiter zusammenzuarbeiten. Der 45-Jährige sei fachlich kompetent, habe eine ausgleichende Art, könne aber auch „klare Kante“ zeigen, wenn es sein muss. Dank dieser Eigenschaften habe Knoll ein „überzeugendes“ Wahlergebnis von 92 Prozent erreicht, sagte Scheffold. Das sei Rückhalt für die weitere Arbeit, um die Holzstockgemeinde weiter voranzubringen. Dass es der dreifache Vater mit den Leuten versteht, zeigten die weiteren Grußworte. So bedankte sich der Staiger Bürgermeister Martin Jung im Namen des Gemeindeverwaltungsverbands Kirchberg-Weihhungstal für Knolls Solidarität bei den gemeinsamen Aufgaben. Er freue sich auf weitere acht fruchtbare Jahre mit dem „Teamplayer“. Hierfür wünsche er dem Kollegen ein gutes Händchen, Glück, Erfolg und nicht zuletzt ausreichend Zeit mit seiner Frau Gudrun und den drei Töchtern.

Im Namen der Vereine bedankte sich FV-Vize Franz Bicker für die fruchtbare Zusammenarbeit und ein stets offenes Ohr. Pfarrer Jochen Boos schaute auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück und wünschte Knoll, weiter das richtige Maß zu finden, wie er sich „für ein gemeinsames Ganzes“ einbringt.

Zum zweiten Mal in das geschätzte Amt eingesetzt zu werden, „fühlt sich richtig gut an“, sagte der alte und neue Bürgermeister. Er gehe die nächsten acht Jahre aber auch mit Demut an, wolle dem in ihn gesetzten Vertrauen gerecht werden. Sein Dank gelte den „Pfeilern“, auf die er setze:  Mitarbeiter, Gemeinderat und besonders seine Familie. Umrahmt wurde die Feier vom Kinderchor „Holzstockspatzen“, dem Musikverein und dem Männergesangsverein.