Alb-Donau-Kreis Zwei Drittel weniger Streusalz im milden Winter

Alb-Donau-Kreis / MAM 16.04.2014
Im vergangenen Winter haben die vier Straßenmeistereien des Alb-Donau-Kreises nur ein Drittel so viel Streusalz ausgefahren wie üblich. Auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen landeten 4.000 Tonnen Salz.

In einem normalen Winter sind es 10.000 bis 12.000 Tonnen, wie eine Bilanz des Fachdienstes Straßen des Landratsamts zeigt. Allein aufgrund der geringeren Salzmenge - also ungeachtet niedrigerer Kosten für Personal, Geräte und Reparatur - habe das Landratsamt im Vergleich zu sonstigen Wintern mehr als 500.000 Euro eingespart. Das teilt die Behörde mit. Die Einsätze im Winter 2013/2014 waren weniger durch Schnee bedingt als vielmehr durch Glätte am frühen Morgen. Erwartungsgemäß fiel der größte Teil des ausgefahrenen Salzes auf das hoch gelegene Einsatzgebiet der Straßenmeisterei Merklingen: rund 1.500 Tonnen. Neben Merklingen sind für den Alb-Donau-Kreis die drei Straßenmeistereien in Ehingen, Langenau und Ulm zuständig.

Doch obwohl bei kargem Schneefall weniger Winterdiensteinsätze zu fahren waren, kam bei den Straßenwärtern der Kreisverwaltung offenbar keine Langeweile auf. So konnte früher als sonst mit verschiedenen jährlich anstehenden Arbeiten begonnen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Pflege und der Unterhalt von straßenbegleitenden Gräben sowie Gehölzschnittarbeiten.