Ehrenamt Wilhelm Honold mit Staufermedaille geehrt

Landrat Heiner Scheffold (rechts) überreicht Wilhelm Honold die Staufermedaille des Landes.
Landrat Heiner Scheffold (rechts) überreicht Wilhelm Honold die Staufermedaille des Landes. © Foto: Klaus Müller
Beimerstetten / Klaus Müller 06.10.2018

Für seine großen Verdienste im Ehrenamt ist Wilhelm Honold, der frühere Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Weidenstetten/Beimerstetten, mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Landrat Heiner Scheffold hat die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehene Auszeichnung am Donnerstag bei einem Festabend im Bürgersaal des Beimerstetter Rathauses überreicht. Das jahrzehntelange Wirken Honolds erinnere an Guillaume Henri Dufour, einen der Mitbegründer des Roten Kreuzes, sagte Scheffold in seiner Laudatio. Dufour sei eine Persönlichkeit mit vielseitigen Begabungen und Fähigkeiten sowie großem Engagement gewesen. Wilhelm Honold habe sich neben seiner mehr als 40-jährigen herausragenden Tätigkeit im DRK-Ortsverein auch um den Katastrophenschutz im Alb-Donau-Kreis verdient gemacht. Fast 30 Jahre lang habe er am Aufbau und an der Organisation des Katastrophenschutzes im Landkreis mitgewirkt. Nicht zuletzt Honolds Engagement sei es zu verdanken, dass die „Einsatzeinheit 4 – Bevölkerungsschutz im Alb-Donau-Kreis“ im Anbau des Feuerwehrhauses in Beimerstetten ihre Fahrzeuge und Ausrüstung sachgerecht unterbringen kann.

Höhepunkt von Honolds Wirken sei sicherlich der Bau des „Garäschle“ gewesen, für das er bei den Gemeinden und Sponsoren viel Geld losgeeist habe, sagte der Beimerstetter Bürgermeister Andreas Haas. Ein Ehrenamt habe Wilhelm Honold jedoch nicht genügt. Seit 1994 gehört er dem Beimerstetter Gemeinderat an, seit 2001 ist er Vorsitzender der Ortsgruppe im Schwäbischen Albverein. In den örtlichen Kindergärten sei Honold zudem als „Zaunkönig“ bekannt, habe der gelernte Schlosser in Zusammenarbeit mit den Eltern doch die Zäune um die Spielplätze der Kinderhäuser erstellt.

„Ich bin stolz, diese hohe Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen. Doch ohne meine vielen Mitstreiter wäre das nicht möglich gewesen“, sagte Wilhelm Honold und gab den Dank weiter. Sechs Kameraden seiner Wandergruppe sangen ihm zu Ehren den „Bajazzo“.

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