Wie der Thalfinger Bahnhof unter den Hammer kam

SWP 03.09.2012

Ende 2007 hatte die Bahn den ausrangierten Bahnhof im Paket zusammen mit fast 500 weiteren an ein Bieterkonsortium verkauft, darunter die britische Investmentgesellschaft Patron Capital. Später gehörte der Bahnhof einer Tochtergesellschaft von Patron Capital, der Luxemburger Firma Patron Elke. Diese hatte das Gebäude im Juni in Berlin versteigern lassen.

25 000 Euro hatte der Gemeinderat für die Auktion genehmigt. Einige Mitglieder hatten deutlich mehr gefordert, bis zu 100 000 Euro. Schließlich wechselte der Bahnhof für 29 000 Euro den Besitzer.

Die neuen Eigentümer des Thalfinger Bahnhofs, die Geschäftsführer Alfons Keck (Handwerksmeister) und Christian Skrodzi (Kaufmann) der "Historisches Kaufhaus Anker OHG", bringen reichlich Erfahrung mit für die Sanierung historischer Gebäude. Bisher waren sie vor allem im Allgäu aktiv: In Isny richteten sie ein Patrizierhaus von 1490 her. In Leutkirch sanierten sie unter anderem die Jugendstilvilla Marienbad, die Dorfkäserei und das Historische Kaufhaus Anker.

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