Auszeichnung Welterbe zieht Besucher an

Alb-Donau-Kreis / lai 06.07.2018

Mit einem kollektiven Freudensprung ist am 9.  Juli 2017 die Ernennung der  sechs Höhlen im Ach- und Lonetal und der Eiszeitkunst zum Unesco­-Weltkulturerbe begrüßt worden. Nach rund einem Jahr zieht das Landratsamt Alb-Donau eine positive Bilanz. Die Anerkennung als Weltkulturerbe habe für große Aufmerksamkeit gesorgt und werde von den Akteuren als wichtiger Impuls für die ganze Region gesehen. Dieser zeige sich in einem Anstieg der Besucherzahlen bei den Präsentationsorten und Höhlenführungen. Landrat Heiner Scheffold, Sprecher des Steuerungskreises der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung, sieht die Herausforderung darin, „die beiden Täler, die Fund- und Präsentationsorte sowie die einzelnen Akteure der Region eng miteinander zu vernetzen, sich als einheitliche touristische Destination zu zeigen“. Scheffold: „Da sind wir auf vielen Gebieten gut vorangekommen“.

Aktionen zum Jahrestag

Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (Urmu) veranstaltet am Sonntag, 8. Juli, kostenlos eine Welterbeführung um 14.30 Uhr und eine Familien-Welterbeführung um 15.30 Uhr (Teilnehmerzahl auf je 25 Personen begrenzt). Das Thema der Steinzeitwerkstatt von 14 bis 17 Uhr im Urmu lautet „Archäotechnik: Hobel aus Feuerstein selber machen“.

Im Archäopark-Vogelherd bei Niederstotzingen geht es am Samstag, 7. Juli, ab 10.30 Uhr um das Thema „Die Küche der Eiszeitjäger: Paläoernährung“ mit Archäoguide Holger Müller. Am Sonntag werden um 13 und 15.30 Uhr  zwei Führungen angeboten.

 Eine Konzert-Premiere gibt es am Sonntag im Hohlenstein-Stadel bei Asselfingen: Ab 18 Uhr spielt dort das Flötenensemble „Four or more Flutes“. Veranstalter sind die Gemeinde Asselfingen, der Lonetal Verein, der Verein Gallier und das Kulturamt Langenau. Eintrittskarten (12/15 Euro) sind nur vor Ort ab 16 Uhr erhältlich.

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