Kreis Neu-Ulm Wegen Baustelle: Vöhringer Abfahrt überlastet

Kreis Neu-Ulm / NIKO DIRNER 15.04.2015
Die Sperrung der Inhofer-Ausfahrt hat lange Staus ausgelöst. Dennoch bleibt es dabei. Und: Ab morgen gibt es Einschränkungen am Kreuz Elchingen.

Vier Asphalt-Fräsen waren gestern auf der Staatsstraße 2031 zwischen Gerlenhofen und dem Iller-Center in Senden im Einsatz. "Es tut sich ordentlich was", versicherte Bauleiter Michael Wagner vom Staatlichen Bauamt. Die Eile ist geboten, nachdem am Montagabend wegen der Baustelle in Senden die A-7-Ausfahrt Vöhringen/Weißenhorn total überlastet war. Der Rückstau begann schon zwei Kilometer vor dem Dreieck Hittistetten. Denn die Autofahrer, die nach Senden wollen, können seit Montag wegen der Sanierung der Staatsstraße nicht mehr von der B 28 abfahren. Sie müssen weiterfahren bis zur genannten A-7-Ausfahrt und dann über andere Wege wieder zurück nach Norden fahren.

"Die Abfahrt Vöhringen ist überlastet", räumte Wagner gestern ein. Er sei aber sicher, dass sich die Situation entspannen wird, sobald sich die Sperrungen herumgesprochen haben. "Das spielt sich ein." Öffnen wolle er die Abfahrt etwa von Ulm her nicht mehr, obwohl dies derzeit noch möglich wäre. "Dann wäre jetzt mal für zwei Tage offen, dann wieder zu, das verwirrt bloß noch mehr." Er werde aber bei den Arbeitern aufs Tempo drücken. Bleibt das Wetter gut, dann sei die Sanierung bis zum 1. Mai abgeschlossen.

Ab Donnerstag gibt es indes eine weitere Einschränkung für die Autofahrer am Autobahnkreuz Ulm/Elchingen. An den Abzweigungen von Ulm in Richtung Norden (Würzburg) sowie an der Überleitung aus Norden in Richtung München müssen die Schutzplanken erneuert werden. Das geht nur, indem diese Rampen gesperrt werden. Was bedeutet: Wer von Ulm kommend nach Norden will, muss bis zur Anschlusstelle Leipheim weiterfahren, dort wenden und zurückfahren. Wer von Norden kommt und nach Osten will, muss bis Nersingen weiterfahren, dort die Autobahn verlassen, wenden und in die andere Fahrtrichtung wieder auffahren. Allerdings werden diese Umwege nicht lange vonnöten sein: Bereits am Sonntag, 19. April, um 22 Uhr sollen die neuen Leitplanken stehen.