Natur Waschbären bei Rammingen

Bitte nicht füttern: ein Waschbär.
Bitte nicht füttern: ein Waschbär. © Foto: A3724/_Felix Heyder
Rammingen / kam 08.06.2018

Nicht mehr nur Verdacht: Jagdpächter Volker Wirth hat sie mit eigenen Augen gesehen; erstmals waren mindestens zwei Waschbären im nördlichen Jagdgebiet der Gemeinde Rammingen unterwegs. „Die hatten die Streifen und die so genannte Maske im Gesicht, den geringelten, buschigen Schwanz, das war eindeutig“, sagt der Jäger, der dem Gemeinderat kürzlich davon berichtet hatte. „Der Waschbär findet in diesem Habitat natürlich ideale Bedingungen vor, weil hier keine Forstwirtschaft betrieben wird“, meint Wirth.

Im Bannwald könne sich der Waschbär gut verstecken, und das scheue Tier könnte zwecks Verpflegung nach Rammingen kommen, kündigt Wirth an. „Mir ist wichtig, dass die Bevölkerung weiß: Es ist wahrscheinlich, dass er nachts auch mal an die menschliche Siedlung kommt, vor allem, wenn Essensreste im Komposthaufen liegen oder Katzenfutter draußen ausgelegt wird.“ Wenn der Waschbär einmal da ist, könne er zur Plage werden, und man bekomme ihn nur schwer oder gar nicht wieder los. „Er kann sich auch im Dach einnisten.“

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