Blaustein Wahl: Thomas Kayser bleibt Bürgermeister in Blaustein

Blaustein / SWP 08.11.2015
Die Wahl in Blaustein ist entschieden: Amtsinhaber Thomas Kayser bleibt Bürgermeister. Er holte am Sonntagabend 67,7 Prozent der Stimmen.
„Blaustein hat gewählt – und Blaustein hat seinen Bürgermeister wiedergewählt.“ Mit diesen Worten verkündete die Wahlausschussvorsitzende Sylvia von Darl-Späth am Sonntag um 18.40 Uhr das Ergebnis der Bürgermeisterwahl. Mit 67,7 Prozent der Stimmen wurde Thomas Kayser im Amt bestätigt. Robert Jungwirth, der sich vor wenigen Wochen zur Kandidatur entschieden hatte, bekam 31,0 Prozent der Stimmen. Der strahlende Wahlsieger versprach, sich „in einem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ weiterhin für die Stadt einzusetzen und bedankte sich bei allen Unterstützern und Wahlhelfern. Seinen Herausforderer Jungwirth, der auch Fraktionschef der Grünen im Blausteiner Gemeinderat ist, erwähnte Kayser in seiner Ansprache mit keinem Wort. Und auch auf einen Handschlag der beiden anwesenden Konkurrenten warteten die vielen Besucher im Rathaus-Foyer vergeblich.
 
Wie belastet das Verhältnis zwischen dem alten und neuen Bürgermeister und seinem Konkurrenten ist, ließ sich dann erkennen, als Jungwirth zu seinen Dankesworten im Foyer anhob. Denn er wünschte sich von Kayser, dass man nun wieder zu einem „offenen und fairen Dialog und einem guten Weg zurückfinden“ müsse. Zur SÜDWEST PRESSE sagte Jungwirth auf Nachfrage, dass er traurig über den Ausgang sei und ergänzte: „Ich bedauere es und finde es problematisch für die Stadt.“
 
Schon um 18.14 Uhr wurde das erste Ergebnis an die Leinwand im Foyer vor dem Blausteiner Sitzungssaal projiziert: In Arnegg waren 490 Stimmen abgegeben worden, von denen 342 auf Bürgermeister Thomas Kayser und 148 auf Robert Jungwirth entfielen. Fast im Minutentakt folgten weitere Ergebnisse – mit klarer Tendenz. Thomas Kayer gewann in allen Stadtteilen mehr als 50 Prozent der Stimmen. Michael Eckardt von der Partei Nein-Idee spielte kaum eine Rolle und kam insgesamt auf 1,1 Prozent der Stimmen.
 
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