Beruf Viertklässler interviewen Bankkauffrau

Die Viertklässler haben Vanessa Mack in der Volksbank in Langenau interviewt.
Die Viertklässler haben Vanessa Mack in der Volksbank in Langenau interviewt. © Foto: Ludwig-Uhland-Schule
Langenau / Klasse 4d, Ludwig-Uhland-Schule, Langenau 18.06.2018

Vor kurzem besuchte die Klasse 4d der Ludwig-Uhland-Schule die Langenauer Filiale der Volksbank Ulm-Biberach. Im Gespräch mit Vanessa Mack erfuhren die Viertklässler allerlei Interessantes rund um den Beruf der Bankkauffrau.

Frau Mack, wie sind Sie auf den Beruf der Bankkauffrau gekommen?

Vanessa Mack:      Während der Realschulzeit habe ich bereits ein Praktikum in einer Bank gemacht. Dort gefiel es mir sehr gut. Ich wollte schon immer mit Menschen zu tun haben und einen Beruf erlernen, der abwechslungsreich ist. Wenn ich die Ausbildung als Bankkauffrau nicht bekommen hätte, wäre auch ein Bürojob interessant gewesen. Nun arbeite ich aber schon seit 2012 bei der Volksbank Ulm-Biberach und es macht mir sehr viel Spaß.

Welchen Schulabschluss benötigt man für Ihren Beruf?

Für die Ausbildung zur Bankkauffrau sollte man einen guten Realschulabschluss haben. Mit einem Abitur kann man sich auch zum Finanzassistenten ausbilden lassen.

Wie beginnt Ihr Arbeitstag?

Um 6.30 Uhr stehe ich auf, damit ich um 7 Uhr zur Bank losfahren kann. Dann bin ich um 8 Uhr vor Ort. Eine Stunde später öffnet unsere Filiale.

 Was zählt zu Ihren Aufgaben?

Als Erstes fahre ich den PC hoch. Dann lese und beantworte ich E-Mails. Ab 9 Uhr stehe ich am Schalter für die Kunden bereit, die beispielsweise ihren Kontostand abfragen, ein Überweisungsformular ausfüllen oder ein Konto eröffnen möchten. Zwischendurch muss ich mit Kunden oder anderen Mitarbeitern telefonieren. Für längere Besprechungen gibt es auch Beratungszimmer im hinteren Teil der Bank.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten?

Ich arbeite täglich fast acht Stunden. Donnerstags haben wir längere Öffnungszeiten, da schließt die Bank um 17 Uhr.

 Wie viele Mitarbeiter gibt es in der Langenauer Geschäftsstelle der Volksbank?

In dieser Bank arbeiten zwölf Mitarbeiter. Zwei davon haben einen erweiterten Erste Hilfe Kurs absolviert, damit sie im Notfall helfen können, falls den Kunden oder uns Mitarbeitern etwas passiert.

Wo kommt eigentlich das Geld hin?

Das Geld wird in einen Tresor geräumt und verschlossen. Hin und wieder muss Geld an einen anderen Ort transportiert werden. Dann kommen zwei Männer von einem Sicherheitsdienst, die das Geld in einem gepanzerten Auto dort hinbringen.

Was machen Sie, wenn Sie überfallen werden?

Wir haben verschiedene geheime Sicherheitsmerkmale. Damit diese auch geheim bleiben, dürfen wir sie leider nicht veröffentlichen. Uns ist es sehr wichtig, dass die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter jederzeit im Vordergrund steht.

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