Region / SWP Zum Schuljahr 2015/16 werden vier Schulen in der Region zu Gemeinschaftsschulen. Die Lindenhof-Schule Herrlingen, die Erich-Kästner-Schule Laichingen, die Verbandswerkrealschule "Auf der Reutte" Langenau sowie die Grund- und Werkrealschule Munderkingen.

Wie die Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) und Jürgen Filius (Grüne) mitteilen, wird Kultusminister Andreas Stoch (SPD) dies am Montag auf einer Pressekonferenz mitteilen.

"Für uns ist die Gemeinschaftsschule eine Schule mit Zukunft. Unsere Kinder werden davon profitieren. Sie können in einer leistungsstarken und sozial gerechten Schule länger gemeinsam lernen. Das von den Schulen vorgelegte pädagogische Konzept garantiert, dass alle Schüler entsprechend ihres Leistungsniveaus individuell gefördert werden", schreiben die Abgeordneten in der gemeinsamen Mitteilung.

Das große Engagement von Lehrern und Eltern werde sich für die ganze Region auszahlen. "Wir verstehen die Gemeinschaftsschule als Angebot, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah angeboten werden", schreiben Rivoir und Filius weiter. Dank der neuen Genehmigungen hätten Eltern bereits für das Schuljahr 2015/16 eine Alternative bei der Wahl der weiterführenden Schule für ihre Kinder. Derzeit gibt es landesweit 209 Gemeinschaftsschulen.

Schülern und Lehrern der Blaubeurer Gemeinschaftsschule geht es gut mit der neuen Form des Unterrichts. Es ist enorm, wie selbständig die 45 Fünftklässler ihre Lernzeit planen und überdenken. "Viele Kinder in der Gemeinschaftsschule blühen richtig auf".