Alles im Griff Versichert wie ein Fallschirmspringer

sam 27.08.2018

Es gibt Dinge, die muss man einfach wissen, um im Alltag alles im Griff zu haben. Wie teile ich mein Geld richtig ein, wieso sollte der rote Socken nicht in die Weißwäsche und welche Versicherungen brauche ich eigentlich? Mindestens aber muss man wissen, wen man im jeweiligen Fall fragen muss. So wie bei den Versicherungen. Da fragt man am Besten . . . einen Fallschirmspringer.

„Ein Fallschirmspringer ist das riskikobewussteste Individuum, das es gibt.“ Sagt Robert Trögele. Und der muss es wissen, schließlich ist er selber einer: seit 42 Jahren, 10 400 Sprünge, mehr als 200 Stunden im freien Fall, zig gewonnene Titeln. Doch nicht nur dieses Hobby hat der 63-Jährige, der als Weltmeister der „Skydiver over 60“ amtiert,  als Nachweis seiner Risikobereitschaft – pardon, seines -bewusstseins. Er fährt auch Motorrad, taucht und fliegt, trainiert Jugend-Fallschirmspringermannschaften und betreibt den Fallschirmsprungplatz in Illertissen. Dass das eine Versicherung mitmacht, kann man sich kaum vorstellen. Und doch: Sogar Lebensversicherungen durfte Trögele abschließen, obwohl er regelmäßig aus einem Flugzeug ins Nichts springt. Trögele scheint sich wirklich auszukennen mit diesem Thema. Die Erklärung dafür findet er in seinem Sport. Beim ersten Sprung wisse man noch nicht, was man tut – und habe deshalb keine Angst. Schlimm werde es erst ein paar Sprünge später. Wenn man sich im vollen Bewusstsein dessen, was schiefgehen kann, aus dem Flugzeug stürzt. Sein persönlicher schlimmster Sprung war der fünfte: „Da dachte ich: Niemals kommst du lebend unten an.“ Und mit diesem Gedanken werde dem Fallschirmspringer auch bewusst, dass er sich optimal vorbereiten muss. Ein Gedanke, der sich im Alltag fortpflanzt.

Für Sportler empfiehlt Robert Trögele deshalb: Eine gute Unfallversicherung. Oft gäben Verbände der jeweiligen Sportart dazu auch Empfehlungen ab. Wer Extremsport macht, sollte offen mit der Versicherung darüber sprechen. „Am Besten: Schriftlich geben lassen, dass das, was man so tut, auch abgedeckt ist. Aber auch, wer sich nicht aus Flugzeugen stürzt, kann laut Trögele einen Rettungsschirm brauchen: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung. „Die ist ein Muss.“

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