Arbeitsgemeinschaft Verein soll Artenvielfalt im Donaumoos fördern

Langenau/Riedheim / swp 08.06.2018

Den Spaziergängern rund um Langenau und Leipheim sind sie seit langem bekannt: Die Weidetiere im Schwäbischen Donaumoos. Wasserbüffel, schottische Hochlandrinder oder die beliebten Exmoor-Ponys sind nicht nur schön anzuschauen – sie helfen der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Donaumoos auch bei der Landschaftspflege.

Das Halten der Rinder und Ponys auf den Weiden schaffe viele ökologische Nischen für Pflanzen und Tiere und halte die Niedermoorlandschaft offen. Doch sie ist sehr arbeits- und kostenintensiv, vor allem die Beweidung mit den Exmoor-Ponys, teilt die Arge mit. Sie gelten genetisch als unverfälschte Nachfahren der eiszeitlichen Wildpferde und trotzen, wie ihre Vorfahren, extremer Kälte, Regen und Schnee, aber auch Hitze und Trockenheit.

Exkursion zu den Wasserbüffeln

In der Landschaftspflege helfen sie auch, Bereiche mit kurzem Bewuchs zu schaffen, die für Wiesenbrüter notwendig sind. Damit der Weidetierbestand erhalten und erweitert werden kann, sucht die Arge Donaumoos „Weidetierbegeisterte“ für die Gründung des Vereins „Naturweiden Donaumoos“. Dieser Förderverein soll den Natur- und Tierschutz durch extensive Nutzung von Weiden unterstützen und dadurch die Erhaltung der Artenvielfalt fördern.

Die Arge lädt für Samstag, 9. Juni, von 9 bis 12 Uhr zu einer Exkursion zu den Wasserbüffeln ein. Treffpunkt ist am Parkplatz Leipheimer Erlebniswege bei der Straußenfarm im Donaumoos zwischen Leip­heim und Riedheim. Eine Anmeldung ist bis heute, 8. Juni, möglich: unter Tel. (08221) 74 41 oder per E-Mail an sekretariat@arge-donaumoos.de. Weitere Informationen zur Exkursion gibt es auf der Homepage unter arge-donaumoos.de/termine.

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