Ersingen Verbindungstrakt zwischen Schule und Halle in Ersingen eingeweiht

Ökumenische Weihe für den Neubau: Die gab es am Sonntag in Ersingen von der Rißtisser Gemeindereferentin Ulrike Much und Pfarrer Gunther Wruck.
Ökumenische Weihe für den Neubau: Die gab es am Sonntag in Ersingen von der Rißtisser Gemeindereferentin Ulrike Much und Pfarrer Gunther Wruck. © Foto: Franz Glogger
FRANZ GLOGGER 22.09.2014
Für gut 1,3 Millionen ist in Ersingen ein Verbindungstrakt zwischen Kindergarten/Schule und Halle gebaut worden. Am Sonntag wurde der Bau eingeweiht. "Ein Zugewinn für alle", sagte Ortsvorsteher Werner Miller.

Zwischentrakt, Verbindungsbau, Foyer mit Nebenräumen? Es ist gar nicht so einfach, einen treffenden Begriff zu finden, der beschreibt, was in Ersingen zwischen Kindergarten/Schule und der Halle entstanden ist. Das Bauwerk des Ulmer Architekturbüro Braunger & Wörtz vereint Foyer, Kinderküche, Kreativraum, Atrium sowie Toiletten in einer ebenso lichten wie freundlich-attraktiven Architektur. Am Sonntag wurde das neue Bindeglied eingeweiht: "Ein Zugewinn für alle", sagte Ortsvorsteher Werner Miller.

Mit dem Plan, neue Toiletten, Rektorats- und ein Lehrerzimmer für die Schule zu schaffen, habe alles angefangen, sagte der Erbacher Bürgermeister Achim Gaus. Nachdem aber auch Duschen und Toiletten, das Foyer sowie die gesamte Technik im Argen lagen, habe sich der Gemeinderat für einen Neubau entschieden. "Was so eine Klosanierung alles hergibt" scherzte Gaus. Er unterstrich, dass der Bau sinnvoll war: "Das gesamte Ensemble wurde nicht nur auf den neusten Stand gebracht, sondern enorm aufgewertet." Wichtig zu betonen war dem Bürgermeister auch, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde: 1,317 Millionen Euro hat der Bau wie geplant gekostet. 390 Quadratmeter Fläche sind neu entstanden, fast die gleiche Menge wurde saniert. Hinzu kommen 100 000 Euro für die Sanierung des Hallendachs. Das Land bewilligte 100 000 Euro aus dem Ausgleichsstock. Alle Redner stellten die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hervor. Beispielsweise musste der evangelische Kindergarten zweimal in die Räume der Kirchengemeinde umziehen, dann gab es Mittagsessen im Musikerheim.

Was die Kinder von den neuen Räumen halten, berichtete Pfarrer Gunther Wruck. Ein Kind habe ihm erklärt: "Du Pfarrer, wir haben jetzt einen Super-Kindergarten."