Haushalt Verband der Albgemeinden ist schuldenfrei

Einstimmig und ohne größere Diskussion haben die beteiligten Kommunen Laichingen, Heroldstatt, Merklingen, Westerheim und Nellingen kürzlich den Haushalt verabschiedet.
Einstimmig und ohne größere Diskussion haben die beteiligten Kommunen Laichingen, Heroldstatt, Merklingen, Westerheim und Nellingen kürzlich den Haushalt verabschiedet. © Foto: Archiv
Nellingen / Joachim Lenk 24.05.2017
Die Kommunen der Laichinger Alb investieren in Bauplanung und einen Badebus. Der Verband kommt ohne neue Kredite aus.

Von einem „soliden Haushalt 2017“ spricht der schuldenfreie Gemeindeverwaltungsverband Laichinger Alb (GVV). Das Zahlenwerk umfasst ein Volumen von 931.000 Euro. Einstimmig und ohne größere Diskussion haben die beteiligten Kommunen Laichingen, Heroldstatt, Merklingen, Westerheim und Nellingen kürzlich den Haushalt verabschiedet.

Mancher wird sich fragen, weshalb der Haushalt 2016 ein Volumen von knapp 3,3 Millionen Euro hatte und der jetzige nur noch knapp ein Drittel davon. Die Frage ist schnell beantwortet: Anfang vergangenen Jahres gab es noch nicht den speziell für den Bahnhof Merklingen gegründeten Zweckverband „Region Schwäbische Alb“, weshalb der GVV 2,1 Millionen Euro für die Planung dieses Projekts in seinem Haushalt verbuchen musste.

Der aktuelle Verwaltungshaushalt umfasst 824.000 Euro, informierte Geschäftsführer Werner Zimmermann. Im Vermögenshaushalt sind 107.000 Euro verbucht, die für anstehenden Tiefbauarbeiten in Westerheim, Nellingen, Heroldstatt und Suppingen verwendet werden.  „Sparsame und wirtschaftliche Betriebsführung“, sagte Zimmermann, bleibe weiterhin oberstes Ziel der Verbandsverwaltung. Deshalb steigt die allgemeine Verbandsumlage nur um 8000 Euro auf 90.000 Euro, die die angeschlossenen Kommunen anteilsmäßig bezahlen. Weitere 120.000 Euro werden für Bauleitplanung fällig.

Zimmermann erinnerte daran, dass der Smaily-Bus seit Anfang 2017 nicht mehr über Sponsoren und Gemeindezuschüsse finanziert werden müsse. Dieses eingesparte Geld, rund 11.000 Euro von der Volksbank Laichingen und dem Albwerk Geislingen, sowie knapp 6000 Euro vom GVV, werden in Zukunft in den Betrieb des OKV-Mobils des Ortskrankenpflegevereins Laichingen und in den Badebus Westerheim investiert. Der Badebus werde künftig das ganze Jahr über Wasserratten Richtung kühles Nass chauffieren. Summa summarum halten sich die Ein- und Ausgaben die Waage, so dass der Verband einmal mehr ohne Kredite auskommt.