Verkehr Unterschriften für Vollanschluss

Laichingen / Joachim Striebel 27.08.2018

Der Laichinger Gerhard Maier ist selbst jahrelang als Pendler nach Stuttgart gefahren. Mit hohem Interesse verfolgt er die Planungen für den Bau des neuen Albaufstiegs der A 8. Er hat die 29 Ordner, die in den Rathäusern der Region zur Einsichtnahme ausliegen, durchgesehen. Ähnlich wie kommunale Gremien auf der Alb, sieht er zwei Knackpunkte: den Wegfall des Autobahnanschlusses bei Hohenstadt in Richtung Stuttgart und den an einer geografisch schwierigen Stelle geplanten Anschluss der Kreisstraße 1433 an die alte Albaufstiegstrasse mit einer Linksabbiegespur dort. Da müsse umgeplant werden. Dritte Forderung ist, die alte Albabstiegstrasse als befestigten Radweg zu erhalten. Maier und der Laichinger Verein „Lust auf Internet“ haben eine Unterschriftenaktion zu diesen drei Punkten gestartet. Am Freitag haben die Initiatoren dies öffentlich gemacht, bis gestern hatten laut Vereins-Homepage gut 400 Bürger unterzeichnet.

Massive Verschlechterung

„Ziel ist es, möglichst viele Unterstützer zu gewinnen und die Listen mit unseren Forderungen dem Regierungspräsidium vorzulegen“, sagt Maier und verweist auf die Webseite  https://www.lai.de/a8hohenstadt/. Bis 24. September sind Einwendungen möglich. Wie berichtet, planen die Behörden im Zuge der Neuordnung der A 8 zwischen Hohenstadt und Mühlhausen zwar einen Anschluss in Fahrtrichtung München, aber keinen in Richtung Stuttgart. Verkehr von der Alb werde auf der alten Albaufstiegstrasse, die zur Landesstraße umfuktioniert werde, zur Anschlussstelle Mühlhausen geführt, lautet die Begründung. Maier und seine Mitstreiter halten dagegen: Die Fahrzeiten verlängern sich erheblich, da auch landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs seien und der Verkehr bei Schnee, Eis oder Starkregen zum Erliegen komme. Ohne Doppelanschluss bei Hohenstadt komme es zu einer massiven Verschlechterung für die Laichinger Alb.

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