Blaubeuren Umzugspläne der Firma Falch lösen hohe öffentliche Investitionen aus

06.11.2013
Der Ausbau der Kreisstraße und des Kreuzungspunktes an der B 28 bei Seißen und Wennenden nahe Blaubeuren hat 1,8 Millionen Euro gekostet.

Bund und Kreis tragen knapp eine Million Euro dieser Summe. Die Stadt investierte gut 800 000 Euro für den Straßenneubau und knapp eine Million Euro für den Ausbau des angrenzenden Gewerbegebiets.

Die Firma Falch, die in Merklingen mit 165 Mitarbeitern Hochdruckreiniger und Höchststrahlanlagen herstellt, will ihren Sitz schrittweise nach Blaubeuren-Seißen verlegen. Im dortigen Gewerbegebiet an der B 28 stehen anders als in Merklingen genügend Erweiterungsflächen zur Verfügung. Zum Ausbau des Unternehmens hat Falch von der Stadt Blaubeuren eine neun Hektar große Fläche gekauft.

2014 plant Falch eine private Erschließungsstraße und den Bau eines ersten Firmengebäudes. Der weitere Ausbau der Betriebsflächen soll Schritt für Schritt erfolgen – je nach Bedarf der Firma und wie es wirtschaftlich sinnvoll ist. Wichtig sei, dass der neue Standort Entwicklungschancen für die nächsten 30 Jahre biete, sagte ein Sprecher.