Projekt Überraschungsfest im Seniorenpflegeheim St. Maria

Regglisweiler / job 19.06.2018

Schüler der Brandenburgschule Regglisweiler hatten Bewohner des Seniorenpflegeheims St. Maria in Regglisweiler zu einem Überraschungsnachmittag eingeladen. Schmetterlinge, Blumen und viele leckere Kuchen hatten sie vorbereitet. Mit dieser Überraschung wollten sie den Menschen im Seniorenpflegeheim den Frühling bringen.

Zahlreich waren Frauen und Männer des Seniorenpflegeheims der Einladung der jungen Schüler gefolgt. Irmtraud Kletsch, Leiterin der Betreuungs- und Beschäftigungstherapie, sowie Schulleiter der Förderschule, Michael Necker, betreuten die Gäste beim gemütlichen Nachmittag. Muffins und herzhafte Pizzaschnitten waren für das leibliche Wohl durch die Schüler vorbereitet worden. „Mmh, die schmecken herrlich“, freute sich eine Bewohnerin.

Das anschließende bunte Programm sorgte für gute Unterhaltung. Gemeinsames Singen mit Liedern aus der Kindheit überbrückte den Altersunterschied. Beim Versuch, die Quizfragen von Ismayil zu beantworten, wurde viel gerätselt und gelacht. Der erste Bundeskanzler war leicht zu erraten. Und wann die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister im Fußball wurde, konnte mit viel Diskussion und Erheiterung gemeinsam beantwortet werden. Beim Zusammensetzen von Sprichwörtern konnte Jeremy den Antworten in allen Punkten zustimmen. Zwischen den einzelnen Programmpunkten spielte ein Bewohner aus St. Maria mit seiner Mundharmonika Lieder.

Der Höhepunkt wurde am Ende des Nachmittags von den Schülern Jonas und Hamdi zusammen mit ihrem Techniklehrer Rafael Kiebler übergeben. Eine Erinnerungstafel an die Einrichtung bestand aus altbekannten Werkzeugen und Fotos. Die Werkzeuge sind alle greifbar auf dem Holzblatt angebracht. Dadurch haben die Senioren die Möglichkeit, sich diese Dinge immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Eine zweite Wand ist mit Geräten aus dem Haushalt schon in Planung.

Dieses Fest ist das Ergebnis aus einem KooBO-Projekt an der Brandenburgschule in Regglisweiler. KooBO steht für Kooperative Berufsorientierung. Projekte dieser Art werden vom Kultusministerium initiiert und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die IHK Ulm fungiert als außerschulischer Projektleiter. Angela Spittel-Sommer, Mitarbeiterin der IHK Ulm, begleitete die Schüler für ein Schuljahr bei den Erkundungen von Berufsfeldern und der Umsetzung der jeweiligen Projektidee. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Schüler Berufe durch praktische Erfahrungen kennenlernen sowie ihre Fähigkeiten und Stärken erkennen.

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