Westerheim / Von Brigitte Scheiffele Hermann und Carola Tappe verlieren im Juli 2016 durch einen Brand ihr Haus. Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft kämpft sich die Familie zurück ins Leben.

Hermann und Carola Tappe sind am Abend des 30. Juli 2016 kurz vor dem Einschlafen, als es plötzlich taghell wird. Es brennt. Hermann Tappe erinnert sich nur, dass er nach unten lief, um das Feuer zu bekämpfen. Bei den Löschversuchen rutscht er aus, hört noch ein Fenster explodieren – und verliert das Bewusstsein. Seine Brandverletzungen und Schnittwunden werden vom Notarzt behandelt, der Blutdruck ist auf 210 angestiegen, er braucht eine Sauerstoffmaske. Tappe kommt zur Beobachtung ins Krankenhaus, seine Frau findet bei den Nachbarn Unterkunft, der Schwiegervater wird im Pflegeheim aufgenommen. Ein Hemd, eine kurze Hose und ein Schlafanzug mit Brandfleck sind das Einzige, was der Architekt noch besitzt. Auch alle Dokumente sind verbrannt. Die Tappes stehen über Nacht vor dem Nichts.

Wie sich die Westerheimer Familie zunächst getragen von einer Welle der Hilfsbereitschaft im Ort und später aus eigener Kraft wieder zurück gekämpft hat ins Leben und eine neues Zuhause, können Sie im E-Paper und der Printausgabe der GZ am Freitag lesen.