Wanderkonzept Touren mit der Stadt entwickelt

Erbach / Petra Laible 07.12.2018

Hans-Georg Sievers hat sich auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE zum Erbacher Wanderkonzept zu Wort gemeldet – aus Ruanda, wo er derzeit einen Wanderweg plant. Sievers, der in Emmendingen ein Planungsbüro für Wandertourismus betreibt, hat für die Stadt Erbach ein Wanderkonzepts aufgestellt. Auch für den Alb-Donau-Kreis hat er 20 neue Rundwanderwege geplant. Ener der Erbacher Rundwege führt, wie berichtet, quer über den Flugplatz, Schwierigkeiten gibt es nach Auskunft von Bürgermeister Achim Gaus auch mit anderen Wegführungen.

„Die Wanderwege wurden gemeinsam mit der Stadt Erbach und Vertretern der Stadtteile geplant“, teilt Sievers mit. Federführend sei daran Wirtschaftsförderin Rabea Christ beteiligt gewesen. „Meine Aufgabe bestand darin, die Stadt im Planungsprozess zu unterstützen, für die Wegweiser ein Standortkataster zu erstellen und die Wegweiserinhalte wie Ziele und Entfernungen zu erarbeiten“, erklärt er. „Im Zuge der Standortplanung bin ich dann alle Wege abgegangen. Keine der Rundtouren endet im Wald. Die Überquerung des Flugplatzes erschien mir unkritisch, da von der Stadt so vorgeschlagen.“

Geänderte Ausführung

Grundsätzlich gebe es in der Planung und Ausschilderung durch die vielen Beteiligten mehrere mögliche Fehlerquellen: Projektleitung, Planer, Wegweiserproduzent, Ausführende beim Pfostensetzen und der Schildermontage – und auch mutwillige Veränderungen durch Vandalismus. Kleinere Mängel seien deshalb bei einem so umfangreichen Projekt keine Seltenheit. Wo in Erbach die Ursache liege, sei ihm nicht bekannt. Wichtig sei, dass die Mängel beseitigt werden.

Bezüglich der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis habe er die Beschilderung nach der Montage kontrolliert, teilt Sievers weiter mit. Dabei seien bei einigen Standorten Mängel aufgetaucht. Ursache sei meistens eine gegenüber der Planung geänderte Ausführung durch den jeweiligen Bauhof. Er gehe davon aus, dass die Mängel mittlerweile beseitigt sind.

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