Dietenheim Supertalent: Dietenheimer begeistert die Jury

Zufrieden mit sich und der Fernsehwelt: Manuel Dobler aus Dietenheim nach der Aufzeichnung der RTL-Show „Das Supertalent“.
Zufrieden mit sich und der Fernsehwelt: Manuel Dobler aus Dietenheim nach der Aufzeichnung der RTL-Show „Das Supertalent“. © Foto: Privat
Dietenheim / VANESSA ARSLAN 18.10.2015
Mit viel Herz und einer unverwechselbaren Stimme hat Manuel Dobler die Supertalent-Jury begeistert. Seinen Auftritt verfolgte der Dietenheimer am Samstagabend mit Freunden und Familie.

Wie auf heißen Kohlen sitzt Manuel Dobler mitsamt Familie und Freunden am Samstag um 20.15 Uhr auf dem Sofa vor dem Fernseher. Seit Wochen fiebert der Dietenheimer auf diesen Tag hin. Endlich mit den Liebsten den eigenen Auftritt in der deutschlandweit bekannten Show „Das Supertalent“ ansehen. „Die letzten Wochen konnte ich kaum schlafen, so aufgeregt war ich“, verrät der Sänger. Sogar ein RTL-Fernsehteam ist an diesem Samstag bei Dobler zu Gast und filmt den ganzen Abend über.

Der ganze Trubel hat seine Berechtigung, denn der 46-Jährige liefert in der Talentshow einen großartigen Auftritt ab. Anfangs etwas nervös, weil er Dieter Bohlens Song „We have a dream“ zu einem Liebeslied umgetextet hat, legt sich seine Aufregung schnell. Die Melodie hat Dobler einfach wahnsinnig inspiriert, erklärt er dem Poptitan. Deshalb machte er kurzerhand ein Lied für seine Frau Marion daraus.

Der Song berührt aber nicht nur die Ehefrau, sondern auch Jurymitglied Inka Bause. „Wir haben tolle Sänger hier, aber die sind kalt wie Hundeschnauze“, sagt die TV-Moderatorin. Auch Bruce Darnell ist begeistert von so viel Gefühl. Bohlen ist anfangs geschockt – aber im positiven Sinne. Er bescheinigt Dobler einen „wahnsinnigen Wiedererkennungswert“ und ist überrascht von dessen tollen Stimme.

Der Dietenheimer Getränkelieferant ist überwältigt von all dem Zuspruch und der Unterstützung. „Es ist einfach der Hammer“, mehr fällt ihm am Wochenende nach der Ausstrahlung des Auftritts nicht ein, um die Situation zu beschreiben. „Ich habe jetzt schon viel mehr erreicht, als ich je geglaubt hätte“, schwärmt er. Mehr als 13.000 Mal wurde das Video von seinem Supertalent-Debüt angeklickt. Seit Samstag klingelt immer wieder das Telefon des 46-Jährigen, oder er bekommt Glückwunsch-Nachrichten.

Und wie war es, sich selbst im Fernsehen zu sehen? „Wie ein Déja-vu mit vielen Emotionen“, erklärt er kurz und knapp. Emotionen gibt es auch bei den Doblers zu Hause, als ein Dutzend Bekannte den Auftritt verfolgen und ihren Sänger feiern. Obwohl es bei den vielen Leuten im Haus ziemlich eng wird, lässt es sich Dobler nicht nehmen, ein Ständchen für seine Liebsten zu geben. Die hartgesottenen unter ihnen blieben sogar bis spät nachts und sehen sich die Wiederholung der Talentshow an.

Als sei es nicht schon aufregend genug, sich selbst im Fernsehen zu sehen, steht dann auch noch das Kamerateam von RTL auf der Matte und filmt das Szenario. Ausgestrahlt wird dies vermutlich Anfang der Woche. Auf die Frage, was der talentierte Sänger rückblickend an seinem Auftritt verändern würde, hat er eine klare Antwort. „Mein Outfit“, sagt er entschlossen. Frau Marion hat im Hotelzimmer zwar extra noch einmal das Hemd gebügelt, aber bei gefühlten 35 Grad hinter der Bühne und der Aufregung, war alles zwecklos, scherzt Dobler.

Ansonsten ist Dobler zufrieden mit seiner Leistung: „Was man gesehen hat, war einfach ich, nicht mehr und nicht weniger.“ Jetzt heißt es für den Dietenheimer allerdings abwarten und hoffen. Mit seinem Weiterkommen hat er die Chance, ins Finale der Castingshow einzuziehen. Ob sein Traum nun in Erfüllung geht, wird ihm per Anruf mitgeteilt – sobald die Jury ein Urteil gefällt hat. Ob es im Finale von Supertalent wieder ein Lied mit eigens gedichtetem Text gibt, will er noch nicht verraten. Im Finale oder nicht, der Dobler will seinen musikalischen Weg weiter verfolgen. Was alles möglich ist, und wie er dann weiter vorgeht, steht aber noch in den Sternen.

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