Neenstetten Spatenstich für neues Vereinsheim

Bewusst an nur einem Spaten: Bürgermeister Martin Wiedenmann und Vereinsvorsitzender Matthias Kräuter, daneben (von rechts) der stellvertretende Vorsitzende Andreas Albrecht, der Vorsitzende des FC Neenstetten und Hausherr des benachbarten Sportheims Rolf Hausmann und Architekt Ernst Rottler.
Bewusst an nur einem Spaten: Bürgermeister Martin Wiedenmann und Vereinsvorsitzender Matthias Kräuter, daneben (von rechts) der stellvertretende Vorsitzende Andreas Albrecht, der Vorsitzende des FC Neenstetten und Hausherr des benachbarten Sportheims Rolf Hausmann und Architekt Ernst Rottler. © Foto: Klaus Müller
KLAUS MÜLLER 22.03.2016
Der Verein „Hütte Neenstetten“ hatte am Sonntag Grund zum Feiern: den symbolischen Baubeginn für das Vereinsheim. Architekt Ernst Rottler hatte alle Wünsche in fachgerechte Form gebracht.

Fast genau zwei Jahre nach der Gründung ihres Vereins „Hütte Neenstetten“ feierten die mehr als 100 Mitglieder am vergangenen Sonntagvormittag mit zahlreichen Gästen den Spatenstich für ihr neues Vereinsheim.

„Damals haben uns Bürgermeister und Gemeinderat klar gemacht, dass unsere Bauwägen auf Gemeindegrund im Außenbereich keine Zukunft haben“, sagte Vorsitzender Matthias Kräuter. Sie befänden sich baurechtlich in einer geduldeten Grauzone, für die die Gemeinde die komplette Verantwortung habe. Und so hätten sich die Jugendlichen und junggebliebenen Mitglieder damals entschlossen, dem Vorschlag von Verwaltung und Gemeinderat zu folgen, einen Verein zu gründen und für die Aktivitäten ein Vereinsheim zu bauen.

Nach den ersten Entwürfen im neu gegründeten Bauausschuss habe Architekt Ernst Rottler die ganzen Wünsche in fachgerechte Form gebracht, so dass der Bauantrag im Gemeinderat und im Verwaltungsverband Langenau bestehen konnte. Die Plan sei inzwischen genehmigt, „und wenn der Rote Punkt vorliegt, können wir starten“, sagte Kräuter.

Bürgermeister Martin Wiedenmann freute sich bei der Feier mit den Jugendlichen, dass das Prozedere im Zuge des Baugesuchs für das Vereinsheim so zügig gelaufen ist. Die Kosten bezifferte der Bürgermeister mit rund 150 000 Euro, für die die Gemeinde in Vorleistung gehe. 80 000 Euro davon gewähre die Gemeinde als Zuschuss, die restlichen 70 000 Euro könne der Verein in Raten zurückzahlen. „Zum Zeichen, dass es ein gemeinsames Werk wird, nehmen wir alle zusammen für den ersten Stich auch nur einen Spaten“, sagte Kräuter.