Projekte Setzinger Erfahrungen im Film bewahrt

Am Abend überreichten die jungen Nachwuchs-Reporter Rosen an die Interviewten.
Am Abend überreichten die jungen Nachwuchs-Reporter Rosen an die Interviewten. © Foto: Barbara Hinzpeter
Setzingen / Von Barbara Hinzpeter 11.09.2018

 Es gebe nichts Schöneres als die Gespräche, bei denen „Junge die Alten was fragen“, sagt Wilhelm Keck im Film, der im Setzinger Ferienprogramm gedreht worden ist: Kinder sprachen mit älteren Menschen im Dorf darüber, wie es früher war und wie sie ihre Kindheit erlebt haben (wir berichteten).

Bürgermeisterin Ingeborg Lang und ihr Sohn Jonathan nahmen die Interviews auf. Jetzt wurde die Langfassung des Videos im Setzinger Gemeindehaus der Öffentlichkeit vorgestellt, und die war interessiert. „Mit diesem Andrang hätten wir nicht gerechnet“, sagte Michael Lang angesichts des vollen Saals, in den immer wieder Stühle gebracht werden mussten. Von ihm stammt die Idee zum Ferienprogramm-Beitrag seiner Familie. Bürgermeisterin Ingeborg Lang führte Regie, Sohn Jonathan (14) bearbeitete das Material und ergänzte es mit historischen Aufnahmen. Die sorgten für viele „Ahs“ bei den rund 90 Besuchern der Filmpremiere im Gemeindehaus. Diese hatten sich nach dem Abspann bei Häppchen und Getränken noch eine Menge zu erzählen.

Über die Gespräche freute sich die Bürgermeisterin besonders. Denn ihr gehe es darum, Anlässe zu schaffen, bei denen sich die Menschen begegnen. Und dazu eignete sich die Vorführung des Ergebnisses ebenso wie die Entstehung des Films im Dialog von Jung und Alt. Wichtig war laut Michael Lang den Initiatoren auch, den Erfahrungsschatz der Älteren zu bewahren und an die Kinder weiterzugeben. Die hatten auf jeden Fall Spaß beim Filmprojekt, was Linus, Philemon und Luca bestätigen. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend war für Linus das nahende Ende der Ferien. „Die könnten noch länger gehen“, fand er.

Info Eine Kurzfassung des Films „Unsere Erinnerungen“ ist auf der Homepage der Gemeinde Setzingen www.setzingen.info unter der Rubrik „Über unser Dorf“ zu sehen.

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