Jubiläum Seit 50 Jahren zusammen die Welt erforschen

Ein Grund zur Freude: Die Kinder feierten mit Eltern und Erzieherinnen den Geburtstag ihrer Kita St. Andreas.
Ein Grund zur Freude: Die Kinder feierten mit Eltern und Erzieherinnen den Geburtstag ihrer Kita St. Andreas. © Foto: Teresa Lorenz
Herrlingen / Teresa Lorenz 26.06.2018

Fünfzig Jahre Lachen, Spielen und Wachsen – die Herrlinger Kindertagesstätte St. Andreas hatte am Sonntag einen runden Geburtstag zu feiern. Nach einem Gottesdienst in der benachbarten Kirche begrüßten die Kinder und Erzieherinnen, unterstützt durch das Juniororchester der Philharmonie Herrlingen, ihre Gäste zu einem Jubiläumsfest auf dem Gelände des Kindergartens.

Den Kindern bot der Festtag im Garten ihrer Kita viel Gelegenheit zum Spielen und Toben: Ob sie nun beim Luftballonwettbewerb mitfieberten, bei den Zaubervorstellungen am Nachmittag staunten, an den Stationen der „Spielstraße“ den Kindergarten unsicher machten oder einfach nur mit Mama und Papa draußen spielten – die vielen kleinen Gäste hatten sichtlich Spaß an dem großen Geburtstagsfest ihres „Kindis“.

Zu den erwachsenen Geburtstagsgästen zählten derweil unter anderem den Blausteiner Bürgermeister Thomas Kayser, die Herrlinger Gemeinderätin Rita Sommer und Pfarrer Anto Progmet. Dieser hatte, musikalisch unterstützt von den Kindern und dem Elternbeirat, auch den Gottesdienst gestaltet.

Einsatz der Erzieherinnen gelobt

Der Kindergarten besteht als eigenständige Institution seit 1968. Zuvor hatte es schon im Andreashaus, einem vom Krankenpflegeverein getragenen Krankenhaus in der Bergstraße, eine Kinderbetreuung durch die Schwestern des Klosters Reute gegeben. Als der Ort wuchs, gründete der Krankenverein schließlich den Kindergarten Herrlingen. Dafür erhielt das Krankenhaus einen Anbau. Dieser wurde bereits mehrmals umgebaut und erweitert. Zuletzt 2012, als neue Räume für eine Kinderkrippe in das bisherige Gebäude integriert wurden.

Heute spielen 70 Kinder unter dem Leitsatz „Komm herein, ich will mit dir die Welt erforschen“ in der Kindertagesstätte. Die Eltern lobten den Einsatz und den Zusammenhalt der Erzieherinnen. Viele der Erzieherinnen seien schon seit über 25 Jahren in der Kita tätig. Einige haben die Einrichtung früher sogar selbst besucht.

Auch Bürgermeister Thomas Kayser richtete Glückwünsche an die Kindergärtnerinnen. Er wünschte den Erzieherinnen, dass ihnen „Mut zugesprochen wird von den Eltern, dass sie Freiräume bekommen in der Erziehung der Kinder, und dass sie sich selbst auch immer wieder Mut zusprechen“.

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