Glasfasernetz Schnelles Internet für weitere Langenauer Schulen

Markus Fröse 22.12.2017

Es geht voran mit dem Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in Langenau: In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einhellig Zustimmung erteilt zur Planung und zum Baubeschluss, mit dem weitere Schulen ans „schnelle Internet“ angebunden werden sollen. Und zwar das Robert-Bosch-Gymnasium (RBG), die Friedrich-Schiller-Realschule (FSR) und die Ludwig-Uhland-Schule (LUS) Auf der Reutte. Mit zum Projekt gehört der Neubau eines Technikstandorts in der Freistegstraße. Das erklärte Bauamtsleiter Gerd Bühler den Räten vor der Abstimmung.

Aktuell würden alle Gewerbegebiet der Stadt mit Glasfaser bis in die Gebäude ausgebaut. Im Gebiet „An der A7“ seien die Arbeiten abgeschlossen und im Gebiet „Riedheimer Straße“ würden derzeit Tiefbauarbeiten durchgeführt. Nächster Schritt sei die Anbindung der Langenauer Schulen an die Glasfaserinfrastruktur, erklärte Bühler. „Von Seiten des Landes Baden-Württemberg stehen hierzu spezielle Förderprogramme zur Verfügung.“

Die Albecker-Tor-Schule sei über die laufende Maßnahme im Gewerbegebiet „Kiesgräble“ und die Grundschule Albeck über die abgeschlossene Maßnahme in der Werdenbergstraße bereits versorgt, beziehungsweise erhielten wegen der geringen Investitionskosten keine Förderungen.

Ausschreibung und Ausbau 2018

Die Zuwendungsbescheide des Landes für die Projekte, welche RBG, FSR und LUS betreffen, lägen bereits vor. Auch seien entsprechende Haushaltsmittel in 2018 zusammen mit Verpflichtungsermächtigungen aus 2017 bereits eingestellt. Ausschreibung und Ausbau sollen in 2018 stattfinden. Parallel dazu werde über ein Ausschreibungsverfahren ein Netzbetreiber gesucht.

Das RBG soll an das Glasfasernetz im Bereich der Pfleghofhalle angebunden werden. Das koste geschätzte 21 000 Euro, der Zuschuss betrage 10 000 Euro. Für Eigentümer bestehe die Möglichkeit, ihre Häuser entlang der Ausbaustrecke anbinden zu lassen. Die Stadt baue Anschlüsse bis zur Grundstückgrenze. Von dort bis ins Gebäude müssten Eigentümer beauftragen und bezahlen.

Ebensolches gelte bei der FSR, die an das Glasfasernetz im Bereich der Lange Straße angebunden werde. Die Kostenschätzung lautet knapp 100 000 Euro, der Zuschuss betrage 36 000 Euro. Hauseigentümer könnten auch profitieren vom Anschluss der LUS (Reutte) ans Netz, ebenfalls im Bereich der Lange Straße. Die Ausgaben hierfür schätzt Bühler auf 106 000 Euro. Der Zuschuss betrage 68 000 Euro. Keine Förderung gebe es für den Technikstandort, der rund 50 000 Euro kosten werde.