Heroldstatt Schäfereitagung

Schäferei Allgaier.
Schäferei Allgaier. © Foto: Joachim Striebel
Joachim Striebel 18.10.2017

Die Schäferei Allgaier in Ennabeuren war gestern einer der Besichtigungspunkte zum Auftakt der Internationalen Schäfertagung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Organisiert vom Bioland-Verband, dem Biosphärengebiet, dem Landesschafzuchtverband, dem Beratungsbüro Dr. Wagner & Partner und dem Arbeitskreis Berufsschäfer Baden-Württemberg werden an drei Tagen jeweils bis zu 90 Teilnehmer erwartet. Die Schäfer und Vertreter von Behörden und Verbänden wollen erörtern, wie die Schäferei in Zukunft überleben kann. Es geht um Direktvermarktung, Herdenmanagement und überbetriebliche Projekte. Schäfer Johannes Allgaier, der mit 500 bis 600 Mutterschafen und 30 Ziegen Landschaftspflege betreibt auf einer 250 Hektar großen Fläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes, hält es für wichtig, dass die EU-Zuschüsse nicht gekürzt werden, „sonst kann man nicht überleben“. Sorge bereitet ihm die ausufernde Bürokratie. „Die ist uns schon ein Dorn im Auge.“