Tradition Sängertreffen in Schalkstetten

Gesellig geht es zu, wenn sich der Männergesangverein Schalkstetten und der Gesangverein Waldhausen treffen.
Gesellig geht es zu, wenn sich der Männergesangverein Schalkstetten und der Gesangverein Waldhausen treffen. © Foto: Ernst Häge
Schalkstetten / Ernst Häge 03.11.2018

Vor 13 Jahren wurde an Allerheiligen die Freundschaftslinde zwischen Schalkstetten und Waldhausen gepflanzt. Aus diesem Anlass fand im Schalkstetter Gemeindehaus ein Frühschoppen statt.

Bei gutem Wanderwetter marschierte ein Großteil der Anhänger des Gesangvereins Waldhausen nach Schalkstetten. Alfons Schnitzler, Vorsitzender des Männergesangvereins (MGV) Schalkstetten, konnte 38 Wanderfreunde beider Vereine und aller Altersklassen begrüßen, darunter Reiner Strehle (Ortsvorsteher Waldhausen), Schalkstettens Ortsvorsteher Ulrich Münkle* und Kreisrat Hermann Eberhardt.

Der Kreisrat sprach über Lindenbäume und ihre Bedeutung in der Gegend. Am alten Postweg von Schalkstetten nach Gerstetten stehen zum Beispiel  zwei Bäume mit einer eigenartigen Bezeichnung nämlich die Hühnereiche und die Katzenbuche. An diesen markanten Bäumen wird deutlich, was früher diese Bäume bedeuteten als es noch kein Navigationssystem gab. Sie waren Orientierungspunkte in der Gegend. So wie die Waldhausener Linde, ein markanter Punkt ist. Im Jahre 1871 wurden drei Linden in Schalkstetten anlässlich der Gründung des Deutschen Reiches gepflanzt und zwar am Backhaus, an der Straßenkreuzung Stubersheím-Weiler und auf dem Burren. In Schalkstetten wurden im vergangenen Jahr 20 Winterlinden vom Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Ulrich Münkle auf dem Burren gepflanzt.

Werner Semle aus Waldhausen berichtete aus den Kriegsjahren 1944 und 1945: Damals gingen die Waldhausener Kinder nach Schalkstetten zur Schule. Dieser Gang wurde begleitet vom Fliegeralarm. In diesen unruhigen Zeiten fanden die Waldhausener Schüler im Dolen am Lindelesteich den nötigen Schutz vor den feindlichen Fliegern. Gar nicht so weit vom Lindelesteich entfernt rissen damals Bomben mächtige Krater in die Äcker.

*In einer älteren Version dieses Beitrags wurde Ulrich Münkle als Ortsvorsteher von Amstetten bezeichnet. Dies ist nicht korrekt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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