Infrastruktur Rund um die Erbacher Querspange

Erbach / swp 23.06.2018

Knapp ein Jahr ist der symbolische Spatenstich für die Bauarbeiten an der Querspange von der B 311 zur B30 bei Erbach her. Nun möchte die Stadt einige Projekte verwirklichen, die mit den Bauarbeiten an der Querspange abgestimmt werden müssen. Um zu klären, ob und welche Wünsche der Stadt Erbach erfüllt werden können, kam Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag nach Erbach. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer, Landrat Heiner Scheffold, Bürgermeister Achim Gaus und Ortsvorsteher Reinhard Härle machte er sich ein Bild vor Ort, wie die Stadt Erbach mitteilt.

Bürgermeister Achim Gaus betonte laut der Mitteilung, dass es sich dabei um sinnvolle Maßnahmen handelt, deren Berücksichtigung sich sicher positiv auf die Akzeptanz der Querspange niederschlage. Konkret geht es um diese Vorhaben:

Der  Ersatz der Brücke südlich von Dellmensingen durch einen neuen Feldweg sagte Regierungspräsident Tappeser zu. Voraussetzung sei jedoch, dass im Flurbereinigungsverfahren ein genehmigungsreifer Feldweg erarbeitet werde.

Die Anbindung des künftigen Gewerbegebiets über den geplanten Kreisverkehr an die Querspange wurde ebenfalls unkritisch gesehen. Hier soll nun die Stadt baldmöglichst den Flächennutzungsplan ändern und den notwendigen Bebauungsplan aufstellen.

Bei der Frage nach der besseren Gestaltung des Flutpolders sagte Regierungspräsident Tappeser eine Überprüfung zu – insbesondere im Hinblick auf eine bessere Begrünung und die Umgestaltung des Aussichtspunkts.

Die Politiker kamen auch zu dem Schluss, dass der Wegfall der Feldwegebrücke zwischen Donaurieden und Oberdischingen im Flurbereinigungsverfahren nochmals diskutiert werden soll. Dabei geht es um die Verkehrssicherheit.

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