Nahverkehr Bürgermeister befürchtet Verwerfungen wegen ÖPNV-Neuvergabe

Ein Bus der Linie 21.
Ein Bus der Linie 21. © Foto: Matthias Kessler
fg 17.07.2017

Zum 1. Januar 2018 hat der Alb-Donau-Kreis das Nahverkehrsbündel Erbach/Öpfingen ausgeschrieben. Dazu gehört die Linie 21 Ulm–Erbach–Ehingen/Laupheim. Die Neuvergabe könnte zu „Verwerfungen“ führen, sagte der Erbacher Bürgermeister Achim Gaus in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses. Demnach soll Ersingen nurmehr von Busse bedient werden, die weiter nach Rißtissen und Griesingen fahren. Ferner sollen Stichfahrten von der B311 her entfallen, ebenso von beziehungsweise nach Laupheim. Der Schülerverkehr werde jedoch im bisherigen Umfang gewährleistet.

Bei der Ausschreibung des Bündels im Vorjahr hatte sich kein Bieter gefunden, der die Kriterien des Alb-Donau-Kreises erfüllt und die Buslinien ohne Zuschuss betreibt. Das Landratsamt reagierte mit einer Notvergabe. Nun werden Gaus zufolge geringere Anforderungen an den künftigen Betreiber gestellt. Die Stadt werde das Verfahren daher kritisch begleiten.