Schaden Regglisweiler Kindergarten ist nach Wasserschaden bald wieder bezugsfertig

Die Trocknungsarbeiten nach dem Wasserschaden im neuen Kindergarten St. Maria in Regglisweiler laufen nach Plan.
Die Trocknungsarbeiten nach dem Wasserschaden im neuen Kindergarten St. Maria in Regglisweiler laufen nach Plan.
JOHANNES BRAUN 31.12.2014
Nach den Weihnachtsferien können die Kinder des Regglisweiler Kindergartens St. Maria wieder ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Bis dahin sind die Trocknungsarbeiten nach dem Wasserschaden abgeschlossen.

Das Entsetzen war groß, als nur drei Tage nach Inbetriebnahme des neuen Regglisweiler Kindergartens St. Maria ein Wasserschaden den Betrieb lahm legte. Seither wurden die Kinder wieder in den alten Räumlichkeiten betreut. Nach den Weihnachtsferien dürfte das alte Gebäude für den Nachwuchs dann wirklich der Vergangenheit angehören. "Wir gehen derzeit davon aus, dass die Kinder am 7. Januar wieder im neuen Kindergarten St. Maria betreut werden können", sagt Uwe Haug, Inhaber der Firma Rainbow International aus Ehingen, die die Trocknungsarbeiten nach dem Wasserschaden derzeit beheben.

Auf den tatsächlichen Trocknungsverlauf gebe es zwar keine Garantie, doch die jüngsten Messungen deuten darauf hin, dass die Trocknung Anfang des neuen Jahres abgeschlossen ist. Dann könnten am 2. Januar die Trocknungslöcher geschlossen werden, und am 5. Januar eine Putzkolonne alles für den Wiedereinzug der Kinder und ihrer Erzieherinnen vorbereiten.

Den Wasserschaden verursacht habe laut Uwe Haug wohl eine nicht vollständig angezogene Verschraubung am Durchlauferhitzer. Das Wasser sickerte daher allmählich durch den Bodenbelag und den Estrich bis zu einer Styroporschicht, die direkt auf der Geschossdecke liegt. "Da hat man das Wasser schwappen sehen", erläutert Haug, "das ist die größte Form des Wasserschadens."

Im so genannten Unterdruckverfahren wurde die Feuchtigkeit dem Belag durch mehrere rund 40 Millimeter große Löcher mittels eines Seitenkanalverdichters entzogen. Dabei entsteht eine Art Luftstrom unter dem Estrich, der die Styroporschicht trocknet.

"Das Arbeiten im Unterdruckverfahren war wegen der Hygiene nötig", sagt Haug. Die abgesaugte feuchte Luft sei im Gerät durch einen Reinstraumfilter gezogen worden, der alle Formen von Schimmel-, Staub- oder sonstigen Allergie verursachenden Reizstoffen herauszieht. "Am Ende kommt aus dem Filter Luft heraus, die sauberer ist als in einem Kurort."

Die Firma Rainbow International Uwe Haug hat den Wasserschaden im Regglisweiler Kindergarten St. Maria sowohl technisch wie auch wirtschaftlich komplett betreut. Nach der Ermittlung der Schadensursache stellte das Unternehmen die Kosten für die Instandsetzung auf und rechnet seinen Arbeitsaufwand auch gleich direkt mit der Versicherung ab.