Regglisweiler/Ulm Regglisweiler bestreiten Paradekonzert

Über blauen Himmel und viel Zuhörerzuspruch freuten sich die Regglisweiler Blasmusiker bei ihrem Paradekonzert im Herzen der Stadt Ulm. Foto: Dieter Gräter
Über blauen Himmel und viel Zuhörerzuspruch freuten sich die Regglisweiler Blasmusiker bei ihrem Paradekonzert im Herzen der Stadt Ulm. Foto: Dieter Gräter
DIETER GRÄTER 03.09.2012
Ehre für die Musikkapelle Regglisweiler: Sie gehörte zu den drei Kapellen, die heuer erstmals auf dem Ulmer Marktplatz auftreten durften. Mit böhmisch-mährischen Melodien begeisterte sie das Publikum.

Die Regglisweiler Musiker haben ein Paradekonzert in Ulm bestritten. Vor mehr als 1000 Besuchern, zu denen auch eine Vielzahl von Fans aus dem südlichen Illertal zählten, zeigte sich die Oberstufenkapelle unter Leitung von Andreas Walter, der hohen Ansprüche mehr als gewachsen, die der Verein Ulmer Paradekonzerte an die Blasorchester stellt.

Seinen guten Ruf, den der Musikverein Regglisweiler genießt, verdankt er nicht zuletzt seiner musikalischen Qualität. Immerhin hat die Kapelle in der Kategorie "Böhmisch-Mährisch" im Juni bei den Wertungsspielen, anlässlich des Kreismusikfestes des Blasmusik-Kreisverbands Biberach in Hörenhausen, mit der Bestnote "Hervorragend" abgeschnitten.

Dass von 50 Musikkapellen, die sich für einen Auftritt bei dem Ulmer Traditionskonzert beworben haben, die Truppe um den ersten Vorsitzenden Gerhard Häußler, als eine von drei neuen Kapellen ausgewählt wurde, spricht für das Blasorchester aus dem Dietenheimer Stadtteil.

Beim Konzert in Ulm, das zwanzig Mal während des Sommers über die Bühne geht, machte die Musikkapelle Regglisweiler mit einer gesunden Mixtur böhmisch-mährischer Musik auf sich aufmerksam. Titel wie der "Egerländer Traum" und der "Egerländer Musikantenmarsch" gefielen dem Publikum ebenso, wie "Böhmisch klingen unsre Lieder", "Mährisches Gold", die "Polka mit Herz" oder die "Fuchsgraben Polka". Während des gut einstündigen Konzerts präsentierten die Musikanten mehr als 13 Titel.

Als Lohn für die musikalischen Darbietungen gab es für die Frauen und Männer der Blaskapelle am Ende einen 150-Liter-Getränkegutschein einer Ulmer Großbrauerei. "Für die Auftritte beim Paradekonzert gibt es kein Geld", verriet Helga Malischewski, die zweite Vorsitzende des Vereins. Mit dem Getränkegutschein dürften die Musiker aber genauso zufrieden gewesen sein.