Fest Oppinger Dorfhock: Regen hält treue Gäste nicht ab

Unterm Zeltdach ließ es sich gut feiern.
Unterm Zeltdach ließ es sich gut feiern. © Foto: Christian Scharbert
Oppingen / Christian Scharbert 11.06.2018

Das Wetter hat am Sonntag beim „Oppinger Hock“ nicht die allergrößte Sommerlaune zugelassen. Aufgrund von Regenschauern mussten die Organisatoren die Spielstraße für Kinder in das Dorfgemeinschaftshaus verlegen, wo sie deutlich kleiner ausfiel. Auch die Livemusik fiel dem wechselhaften Wetter zum Opfer. Der Schaden aber hielt sich in Grenzen.

Gerne hätte Familie Ziegler aus Nellingen den Hock gestern zum Ziel für einen Fahrradausflug gemacht. Letztlich fuhr sie mit dem Auto. „Das Risiko, beim Fahrradfahren vom Regen überrascht zu werden, war uns dann doch zu groß“, erklärte Familienvater Jochen Ziegler. Dass er und seine Familie den Oppinger Hock besuchen, sei dagegen selbstverständlich. „Der Vorteil ist, dass wir nicht selbst kochen müssen. Zudem sind einige Freunde hier, zum Teil auch Klassenkameraden aus der Schulzeit.“

Für die Organisatoren lief der Hock aufgrund des Regens nicht optimal ab. „Natürlich ist es schade, dass es nur eine kleine Spielstraße im Inneren geben kann. Und es ist für alle Beteiligten angenehmer, den Hock bei schönerem Wetter zu veranstalten“, räumte der Oppinger Feuerwehrkommandant Sebastian Höfel ein. Zusammen mit den Oppinger Landfrauen und der Chorgemeinschaft lassen die Vereine des Nellinger Ortsteils den Dorfhock steigen.

Ganzes Dorf an einem Strang

Eine Kooperation, die vor allem die Dorfgemeinschaft und Vereinsvernetzung seit Jahren stärke, findet Höfel: „Man könnte sagen, dass das ganze Dorf an einem Strang zieht, um den Hock auch für kommende Generationen zu erhalten.“ Doch auch für einige Besucher aus umliegenden Gemeinden ist der Hock ein Ziel. „Wir haben schon einige Stammgäste die jedes Jahr kommen – selbst bei durchwachsenem Wetter wie heute“, sagte Höfel. So hielten sich finanzielle Einbußen in Grenzen.

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