Verkehr Radweg zwischen Rottenacker und Unterstadion kommt

Alb-Donau-Kreis / Pia Reiser 13.03.2018

Bald müssen Radler zwischen Rottenacker und Unterstadion nicht mehr auf der Straße fahren: Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags haben die Kreisräte gestern einstimmig beschlossen, einen Radweg zwischen den beiden Orten zu bauen. Der Weg ist Teil der neuen Radwegekonzeption, die der Kreistag im Herbst beschlossen hatte. „Ich hoffe, dass die Lücken in unserem Radwegenetz nun zügig geschlossen werden“, sagte Landrat Heiner Scheffold.

Der Radweg zwischen Rottenacker und Unterstadion soll nicht neben der Straße verlaufen, sondern am Stehenbach entlang. Auf einem Großteil dieser Strecke gibt es bereits einen befestigten Weg, den Landwirte benutzen. Schäden auf diesem Feldweg sollen so instand gesetzt werden, dass Radler sicher fahren können. Der Rest des Weges ist bis dato ein Grasweg, der nun auf einer Länge von insgesamt 1150 Metern asphaltiert werden soll.

Als ökologischer Ausgleich für die Versiegelung soll im Stehenbach ein Absturz beseitigt werden. „So stellen wir die ökologische Durchgängigkeit des Baches wieder her“, erklärte Tobias Wanner, Leiter des Fachdienstes Straßen im Landratsamt den Kreisräten. Bis zum Herbst sollen die Arbeiten umgesetzt sein. Insgesamt schätzt die Verwaltung die Kosten auf 270 000 Euro.

Straße bis November fertig

Thema in der Ausschusssitzung war außerdem die Sanierung der Straße zwischen Asch und Bermaringen. Die Straße soll auf einer Strecke von 2,4 Kilometern ausgebaut und gegen den Hang hin abgesichert werden. Der Ausschuss stimmte einstimmig dafür, die Bauarbeiten an die Firma Leonhard Weiss aus Günzburg zu vergeben. Im Mai sind erste Vorarbeiten geplant, im Juni wird angefangen, zu bauen. Bis November soll die Straße wieder für den Verkehr offen sein. Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel