Das für heute erwartete Urteil im Vergewaltigungsprozess um die Halloweennacht 2019 verschiebt sich. Alexander Spengler, Sprecher des Landgerichts Ulm, teilt mit, dass die Verhandlung am Montag, 15. Februar, krankheitsbedingt entfällt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Auf dem Programm standen die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung sowie das Urteil und die Urteilsbegründung. Große Teile der Verhandlung waren aus Opferschutzgründen in nichtöffentlicher Sitzung geplant. Vier der fünf jungen Männer, die das Mädchen an Halloween 2019 mit in eine Asylunterkunft in Illerkirchberg genommen, unter Drogen gesetzt und mehrfach vergewaltigt haben sollen, erwarten nach einer Verständigung der Verfahrensbeteiligten Freiheitsstrafen zwischen 2 Jahren und 3 Jahren sechs Monate, für einen Angeklagten ist ein Täter-Opfer-Ausgleich geplant.