Den ländlichen Raum zu stärken und weiterzuentwickeln, das ist das Ziel des gleichnamigen Entwicklungsprogramms der baden-württembergischen Landesregierung. Von diesem profitieren nun 41 Projekte in 18 verschiedenen Kommunen im Alb-Donau-Kreis, das teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel gestern mit. Die einzelnen Fördersummen reichen von rund 15 000 Euro für Vorhaben in Emerkingen oder Rißtissen bis hin zu knapp 380 000 Euro für ein Projekt im Bereich Innenentwicklung in Asselfingen.

Insgesamt beläuft sich die Fördersumme für die 41 Projekte im Landkreis auf gut 2,6 Millionen Euro. „Das diesjährige schöne Ergebnis freut mich besonders“, sagte Manuel Hagel gestern in Stuttgart angesichts der Summe. Das Strukturprogramm sei ein „echtes Schwungrad für die Entwicklung unserer Heimat“.

Schwerpunkt Wohnen

Rund die Hälfte der Gelder fließt in diesem Jahr in den Förderschwerpunkt Wohnen. Projekte mit diesem Schwerpunkt gibt es zum Beispiel in Laichingen (138 000 Euro), Lonsee (123 000 Euro), Neenstetten (47 000 Euro) oder Langenau (45 000 Euro).

„Wir sind in diesem Jahr wieder mit sehr vielen Maßnahmen dabei“, betonte Manuel Hagel. Jedes Projekt sei ein Mosaikstein, um die Attraktivität der Region weiter zu steigern. Der Landtagsabgeordnete lobte die Zusammenarbeit mit dem Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk, Landrat Heiner Scheffold sowie den Bürgermeistern im Alb-Donau-Kreis. „Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Bemühungen um die Bewilligung der Mittel ausgezahlt hat.“

Grundsätzlich können Kommunen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen einen Antrag auf die Fördergelder des Landes stellen. In der diesjährigen Runde gibt die Landesregierung insgesamt 75 Millionen Euro für die strukturelle Entwicklung von ländlich geprägten Gemeinden und Dörfern in Baden-Württemberg aus. So sollen dort Arbeitsplätze geschaffen, die Grundversorgung gesichert und die Ortskerne und das Dorfleben lebendig gehalten werden.