Die öffentlichen Parkplätze in Albeck im Bereich der „Vorderen Halde“ an der Nordseite des Friedhofs, in der Straße „Am Flötzbach“ gegenüber dem Kindergarten und dem evangelischen Gemeindehaus sowie „Am Kohnenbühl“ vor dem Haus mit der Nummer 41 sollen künftig ausschließlich dem Abstellen von Autos vorbehalten werden.

Dies beschloss der Ortschaftsrat einstimmig auf Vorschlag von Ortsvorsteher Walter Wiedenmann. Die Ratsmitglieder beauftragten die Ortsverwaltung, dafür die Anweisung bei der Unteren Verkehrsbehörde zu beantragen.

Die genannten Stellflächen seien vielfach von Lastwagen belegt, aber auch von Wohnmobilen, Wohnwagen und Anhängern. Friedhofsbesucher, Eltern von Kindergartenkindern, Gäste des Gemeindehauses und Anwohner seien dadurch im Abstellen ihrer Pkw stark eingeschränkt, hatte der Ortsvorsteher ausgeführt.

Gleiche Probleme andernorts

Manche Parkplätze würden als „Winterquartier“ für Wohnwagen und Wohnmobile zweckentfremdet. Wiedenmann verwies auf die Straßenverkehrsordnung, wonach Anhänger lediglich auf Dauer von zwei Wochen geparkt werden dürften. Diese Frist erneuere sich jedoch, wenn der Anhänger zwischenzeitlich bewegt werde. „Dies zu überprüfen, ist schwierig“, sagte er.

Wiedenmann verwies auch auf Beschwerden über den Beschlag der Parkplätze auf diese Weise, dem nun ein Riegel vorgeschoben werden müsse. Dafür fand er Unterstützung im Ratsgremium. Seitens der Räte wurden im Übrigen weitere Straßenbereiche genannt, in denen gleiche Probleme zu finden seien. „Wir beobachten die Situation auch dort“, sagte der Ortsvorsteher.