CVJM Kinder verkaufen Orangen für guten Zweck

Jungschar mit Wägelchen auf Tour.
Jungschar mit Wägelchen auf Tour. © Foto: Sabine Graser-Kühnle
Laichingen / Sabine Graser-Kühnle 07.12.2017
Mit dem Verkauf von Orangen durch Jungscharen wird ein Reha-Projekt in Ort-Jerusalem unterstützt.

54 Kinder aus acht Jungschargruppen des CVJM Laichingen haben am Samstag Orangen für einen guten Zweck verkauft. Eine Aktion des Evangelischen Jugendwerks. Morgens, kurz vor 9 Uhr, versammelten sich die Gruppen im jeweiligen Bezirk, wo sie die Früchte verkaufen wollten, packten Kiste um Kiste des süßen Obstes auf ihre mitgebrachten Leiterwagen. „Gehen wir zu meiner Dode? Die wohnt da in dieser Straße“, sagte Kaya. Für die meisten der acht Mädchen dieser Gruppe, die im neuen Wohngebiet „Henzenbuch“ unterwegs waren, war dies schon die dritte Orangenaktion. Sie kennen sich aus. „Die meisten Leute sind freundlich und kaufen Orangen ab“, berichtete Kaya, die vor allem Spaß an den gemeinsam mit Freundinnen verbrachten Stunden beim Verkauf hat. Nur wenige würden die Tür nicht öffnen, und mancher, der schon mit Orangen versorgt sei, werfe dennoch Geld in die Sammelbüchse.

Besonders erfreut sind die Kinder, wenn es nach geglücktem Orangenverkauf etwas Süßes für sie selbst gibt. Auch das sei keine Seltenheit. Über all dem Spaß an der Sache vergessen die Kinder jedoch nicht, dass sie das für einen guten Zweck tun. Dieses Jahr geht der Erlös an das Projekt in Palästina, „Chancengleichheit – Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Handicap im YMCA Ost-Jerusalem“. Der YMCA (was dem deutschen CVJM entspricht) in Ost-Jerusalem betreibt dort ein Rehabilitationsprojekt. Kinder und Jugendliche, die durch Militärgewalt oder von Geburt an behindert sind, werden dort therapeutisch betreut. Diese palästinensischen Kinder sollen Chancen auf ein würdevolles Leben haben, schreibt der YMCA Ost-Jerusalem.

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