Im baden-württembergischen Teil der Donau-Iller-Nahververksverbund-GmbH (DING) bekommen Eltern das Geld zurück, das sie vorab für Schülermonatskarten für Januar bezahlt haben. Das hat DING nach einer entsprechenden Ankündigung des Landes am Freitag mitgeteilt. Die Elternbeiträge für Schülermonatskarten waren vorab eingezogen worden, obwohl wegen der Schulschließung kaum Präsenzunterricht stattfinden konnte.

Froh, dass das Land reagiert

Der Verkehrsverbund sei „froh und dankbar, dass das Land so schnell reagiert hat und die notwendigen Mittel aufbringen will, damit die Eltern nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben“, kommentiert DING-Geschäftsführer Thomas Mügge. Wann die Eltern ihr Geld zurück bekommen, ist noch nicht sicher, zuerst müsse das Verfahren geklärt und ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden. „Das bedeutet, dass das Geld nicht sofort fließen kann, wir bitten um Geduld“, sagt Mügge. Wie berichtet, können zurückgegebene Tickets für den laufenden Monat noch bis 10. Februar wieder in den Sekretariaten abgeholt werden, falls die Schulen geöffnet werden. Der März soll ähnlich flexibel gehandhabt werden.