Heroldstatt Oberdorfer am 1. Juli im Ruhestand

Das Landratsamt versetzt Heroldstatts Bürgermeister Ulrich Oberdorfer zum 1. Juli in den Ruhestand.
Das Landratsamt versetzt Heroldstatts Bürgermeister Ulrich Oberdorfer zum 1. Juli in den Ruhestand. © Foto: Archiv/Lenk
Heroldstatt / Jürgen Kühnemund 19.06.2018

Die Ankündigung des Landratsamtes, den Heroldstatter  Bürgermeister Ulrich Oberdorfer zum 1. Juli in den vorzeitigen Ruhenstand zu versetzen, liegt schon eine Weile zurück. Die Einspruchsfrist für Oberdorfer endete am 15. Juni. Gestern nun hat das Landratsamt Bürgermeister Stellvertreter Rudolf Weberruß mitgeteilt, dass in Ulm kein Widerspruch eingegangen sei. „Ich bin froh, dass jetzt ein Schlussstrich gezogen wurde und die Gemeinde wieder vorankommt“, sagte Weberruß auf Anfrage dieser Zeitung.

Das Landratsamt hatte seine Entscheidung, den 53-Jährigen in den vorzeitigen Ruhestand zu versetzen, mit dem Ergebnis der amtsärztlichen Untersuchung begründet, ist Oberdorfer doch seit dem 1. Februar 2017 krankgeschrieben. Seit fast 17 Monaten führt Versicherungskaufmann Weberruß die Amtsgeschäfte. „Ich bin froh, dass der lange Zustand der Unsicherheit jetzt zu Ende ist“, so Weberruß.

Im Heroldstatter Rathaus beginnt damit die Suche nach einem Nachfolger. Nach dem Kommunalgesetz muss ein neuer Bürgermeister frühestens einen Monat nach Ende der Amtszeit des alten Schultes, also am 1. August, bis spätestens drei Monate danach gewählt werden. „Wir brechen da nichts übers Knie“, sage Weberruß, mit Blick auf die Sommerferien. Noch Anfang Juli soll die Stelle im Staatsanzeiger ausgeschrieben werden, die Wahl in der 2700-Seelen-Gemeinde wird, laut Weberruß, dann Ende September stattfinden. Außerplanmäßige Mittel sind nicht nötig, hatte Kämmerer Werner Zimmermann doch vorsorglich schon Gelder für eine Wahl im Etat 2018 eingestellt.

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